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01.12.2021

Pressezusammenfassung, 01.12.2021
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IV in den Medien

Salzer: „Industrieberufe sind vergleichsweise krisensicher“

IV-OÖ kritisiert Haltung der Grünen bei hochrangigen Straßenprojekten 

IV-Löwy: Chancen für österreichische Unternehmen durch „Ampel“-Pläne

Allgemein

Anträge für Neuauflage des Härtefallfonds ab sofort möglich

Steuerfreie Weihnachtsgutscheine auch heuer wieder möglich

„Digitale Talente“ mit guten Job-Chancen

Konjunkturaufschwung in Industrie und Bau verliert an Tempo

Erzeugerpreise des produzierenden Bereichs spürbar gestiegen

November-Inflation dürfte auf Höchststand seit 1992 gestiegen sein

Euro-Inflation kletterte im November auf 4,9 Prozent

IV-Mitglieder in den Medien

Infineon Austria 2020/21 mit kräftigem Umsatz- und Ergebnisplus 

ARA: Firmen haben sich heuer weniger mit Kreislaufwirtschaft beschäftigt

Miba AG produziert bald Sonnenstrom im großen Stil

Speedinvest legt 80 Mio. Euro schweren Fonds für Climate Tech-Start-ups auf

Kotányi zum 140-Jahre-Jubiläum mit 175 Mio. Euro Umsatz

Rondo Ganahl setzt Erweiterungspläne fort 

Giko strukturiert Geschäftsleitung um

Geislinger: Vierte Generation setzt auf Daten

AVL List: Steyr erhält globale Kompetenz

APG: Neuer Rekordwert bei Stromimporten

Neue Leitung bei Kapsch in Salzburg

IV in den Medien

Salzer: „Industrieberufe sind vergleichsweise krisensicher“

IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer spricht von der hohen Qualität der Lehrausbildung in der Industrie: „In den meisten Industriebetrieben gibt es eigene Lehrwerkstätten mit einem Lehrlingsausbilder. Spannend ist für viele auch das internationale Umfeld, in dem sich Industriebetriebe bewegen.“ Außerdem habe die Pandemie gezeigt, dass Industrieberufe vergleichsweise krisensicher seien. „Sogar im Lockdown haben die Betriebe weiterproduziert und so die Versorgung im Land gesichert“, führt Salzer aus. Auch bei der Bezahlung während und nach der Lehrzeit unterscheide sich die Industrielehre deutlich von anderen Branchen. „Bereits die Lehrlingsentschädigung ist überdurchschnittlich hoch und nach der Ausbildung gibt es sehr gute Verdienstchancen. Die Einstiegsgehälter sind oft höher als nach einem Universitätsabschluss“, so der IV-NÖ-Präsident. Darüber hinaus profitierten die ausgelernten Fachkräfte von einem höheren Lebenseinkommen, weil sie ja schon in jungen Jahren gut verdient haben. Dennoch sind zahlreiche die Betriebe mit einem Fachkräftemangel konfrontiert. Salzer: „Unterm Strich geben mehr als acht von zehn Industrieunternehmen an, vom Fachkräftemangel betroffen zu sein – nicht zuletzt, weil sich immer noch viel zu wenig Mädchen für Industrieausbildungen bewerben. Dadurch geht den Betrieben ein großes Fachkräftepotenzial verloren.“ (NÖN/Lehre & Karriere)

IV-OÖ kritisiert Haltung der Grünen bei hochrangigen Straßenprojekten 

Dass sich die Grünen in Oberösterreich grundsätzlich gegen die geplante Linzer Osttangente aussprechen, sorgt für Kritik von der IV-OÖ. Deren Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch spricht von einer „jahrzehntelangen Tradition der Grünen, gegen jedes neue hochrangige Straßenprojekt aufzutreten, um dieses zu verhindern oder zu verzögern“. Wenn es verkehrspolitisch nach den Grünen gegangen wäre, wäre Oberösterreich heute eine vom internationalen Personen- und Güterverkehr abgeschottete Sackgasse ohne Wohlstand und Arbeitsplätze. Alle internationalen Vergleiche, wie der Regional Competitiveness Index der EU-Kommission, zeigen laut Haindl-Grutsch auf, dass das Land ob der Enns im Infrastrukturbereich gegenüber den Spitzenregionen Aufholbedarf hat. Jahrzehntelange Verzögerungen von Projekten hätten dazu geführt. Die notwendige Transformation in eine CO2-neutrale Mobilität wird laut Industrie in den nächsten Jahrzehnten durch neue Technologien gelingen, nicht jedoch durch dogmatische Verbotspolitik bei Straßenbauprojekten. (OÖN S. 24, Volksblatt S. 12)

IV-Löwy: Chancen für österreichische Unternehmen durch „Ampel“-Pläne

Michael Löwy, IV-Bereichsleiter für Internationale Beziehungen, sieht ein „ambitioniertes Programm“ der rot-grün-gelben Ampelkoalition in Deutschland. Er streicht auch hervor, dass eine rasche Einigung zur Zusammenarbeit der drei Parteien SPD, Grüne und FDP sehr wichtig war. Löwy betont besonders, dass die transatlantische Partnerschaft im Regierungsübereinkommen hervorgehoben werde. Gegenüber China würden Herausforderungen genannt, aber auch versucht ein Handling mit dem für Deutschland wichtigsten Handelspartner zu finden. „Und das ist für Europa und Österreich wichtig“, sagt Löwy. Die geplante Modernisierung des Staates, seiner Infrastruktur und der Digitalisierung bieten Chancen für österreichische Unternehmen“, so der IV-Bereichsleiter, der davon ausgeht, dass heimische Unternehmen vom angekündigten Infrastrukturausbau beim großen Nachbarn profitieren werden. (orf.at)

Allgemein

Anträge für Neuauflage des Härtefallfonds ab sofort möglich

Ab dem heutigen 1. Dezember können Anträge für Corona-Hilfen aus der Neuauflage des Härtefallfonds beantragt werden. Unternehmer mit starken Umsatzrückgängen in den Monaten November 2021 bis März 2022 können monatlich bis zu 2.000 Euro erhalten, informierte das Finanzministerium. Das Umsatzminus muss im November und Dezember 30 Prozent, Anfang 2021 dann 40 Prozent im Vergleich zur Vorkrisenzeit betragen. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die bis zum 1. November 2021 gegründet wurden. Die Beantragung und Abwicklung erfolgt wie bisher über die WKO, die Ersatzrate ist ebenfalls unverändert 90 Prozent bei einer Unterstützung bis 990 Euro und 80 Prozent darüber. Anspruchsberechtigte erhalten im November und Dezember mindestens 1.100 Euro, Anfang 2021 dann mindestens 600 Euro. (Alle TZ)

Steuerfreie Weihnachtsgutscheine auch heuer wieder möglich

Wie im Vorjahr können Unternehmen anstatt der Corona-bedingt abgesagten Weihnachtsfeier ihren Mitarbeitern wieder einen steuerfreien Gutschein in Höhe von bis zu 365 Euro schenken. Die notwendige gesetzliche Grundlage dafür wurde im gestrigen Finanzausschuss geschaffen. Wegen der Corona-Pandemie werden heuer wieder viele Firmen-Weihnachtsfeiern nicht stattfinden. Laut Einkommensteuergesetz können Unternehmen für Firmen- oder Weihnachtsfeiern jährlich 365 Euro pro Mitarbeiter absetzen. Diese Regelung soll nun wie im Vorjahr wieder für Gutscheinaktionen gelten. Unternehmen sollen rückwirkend von 1. November 2021 bis 31. Jänner 2022 steuerfreie Gutscheine an ihre Mitarbeiter ausgeben können. (Alle TZ)

„Digitale Talente“ mit guten Job-Chancen

Wer gute Qualifikationen in der digitalen Wirtschaft aufweist und eine entsprechende Ausbildung hat, kann sich den Arbeitsplatz praktisch aussuchen. Das zeigt eine Umfrage des Beratungsunternehmens Boston Consulting. „Digitale Talente“ – Menschen, die in den Bereichen Informationstechnologie, Automatisierung, Analytik oder Digitalisierung tätig sind – hätten viele Arbeitsplatz-Angebote mit „explodierenden Gehältern“ vorliegen. Im Schnitt würden sie aus Karriere-Gründen alle zwei bis drei Jahre den Job wechseln. (Standard S. 9)

Konjunkturaufschwung in Industrie und Bau verliert an Tempo

Der Aufschwung in der Industrie und am Bau hat sich im Oktober im Vergleich zu den starken Vormonaten etwas eingebremst. Grund seien die Lieferengpässe sowie die Rohstoffknappheit, teilte die Statistik Austria in ihrer Konjunktur-Frühschätzung mit. Dennoch lagen die Umsätze für den gesamten Produzierenden Bereich im Oktober 2021 um 13,9 Prozent über dem Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum Vorkrisenniveau vom Oktober 2019 legten sie um 11,1 Prozent zu. In der Industrie alleine stiegen die Umsätze um 16,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, der Beschäftigtenindex legte um 0,9 Prozent zu. Dagegen ging das Arbeitsvolumen um 2,1 Prozent zurück. (Alle TZ)

Erzeugerpreise des produzierenden Bereichs spürbar gestiegen

Die Erzeugerpreise des produzierenden Bereichs lagen im Oktober um 13,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. „Dies war der höchste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jänner 2000. Im September und August 2021 hatte die Jahresveränderungsrate plus 10,6 bzw. 9,5 Prozent betragen. Gegenüber dem Vormonat September 2021 erhöhte sich der Index um beachtliche 3,1 Prozent“, rechnete die Statistik Austria vor. (Alle TZ)

November-Inflation dürfte auf Höchststand seit 1992 gestiegen sein

Die Inflationsrate für November beträgt laut einer Schnellschätzung der Statistik Austria voraussichtlich 4,3 Prozent. Im Oktober lag die Teuerung bei 3,7 Prozent. Mit 4,3 Prozent sei die Inflation im November 2021 so hoch wie zuletzt im Mai 1992 gewesen, verlautbarte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thoma. Steigende Treibstoff- und Energiepreise würden weiter zu einem deutlichen Anstieg der Inflationsrate führen. Details zur heimischen Inflationsentwicklung im November wird die Statistik Austria am 17. Dezember veröffentlichen. (Alle TZ)

Euro-Inflation kletterte im November auf 4,9 Prozent

Die Inflation im Euroraum ist im November aufgrund kräftig gestiegener Energiepreise auf das bisher höchste Niveau seit Beginn der Messung im Jahr 1997 geklettert. Die Teuerungsrate lag im November bei 4,9 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat mitteilte. Die Inflation liegt damit mehr als doppelt so hoch wie das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die mittelfristig eine Rate von 2,0 Prozent als optimalen Wert für die Wirtschaft anpeilt. Auch im Oktober ist die Inflation mit 4,1 Prozent deutlich über der Notenbank-Zielmarke gelegen. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Infineon Austria 2020/21 mit kräftigem Umsatz- und Ergebnisplus 

Die Infineon Technologies Austria AG ist stark gewachsen und hat das Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Umsatzplus von 25 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro abgeschlossen. Das Ergebnis vor Steuern betrug rund 361 Mio. Euro, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um rund 165 Mio. Euro oder 84 Prozent. Das Wachstum ist auf die hohe Nachfrage nach Mikroelektronik in allen Märkten zurückzuführen. Besonders Digitalisierung und Elektrifizierung seien wesentliche Faktoren für diese Entwicklung. „Halbleiter werden mehr denn je gebraucht. Die elektrifizierte und digitalisierte Welt ist aus Halbleitern gebaut. Elektrifizierung und Digitalisierung werden das Jahrzehnt prägen“, berichtet Infineon-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka. Dennoch bleibe das Umfeld durch die Corona-Pandemie und Verzögerungen entlang der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette herausfordernd. Global gesehen übersteigt die Nachfrage nach Mikroelektronik derzeit nach wie vor das Angebot und führt zu einer längerfristigen Chipknappheit. Mit dem Bau der neuen High-Tech-Chipfabrik in Villach habe Infineon „genau zum richtigen Zeitpunkt Mut und Konsequenz bewiesen“, so Herlitschka. „Unsere langfristige strategische Ausrichtung auf Digitalisierung und nachhaltige Technologien geht auf.“ Aufgrund der guten Auslastung ist Infineon Austria weiter auf der Suche nach neuem Fachpersonal. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich auf mehr als 4.800, derzeit sind 250 Jobs offen. Laut Herlitschka können für technische Talente interessante Jobmöglichkeiten angeboten werden. (Alle TZ)

ARA: Firmen haben sich heuer weniger mit Kreislaufwirtschaft beschäftigt

Österreich ist bei den Themen Recycling und Abfallreduktion zwar ganz gut unterwegs, Firmen haben sich Pandemie-bedingt heuer aber weniger mit zirkularem Wirtschaften beschäftigt. Nutzung und Investitionen in die Kreislaufwirtschaft seien zurückgegangen, insbesondere bei kleinen Unternehmen, zeigt der sogenannte „Circular Economy Barometer“ der Altstoff Recycling Austria AG (ARA). „Ausschlaggebend sind Planungsunsicherheiten durch die anhaltende Pandemie und der fehlende Rechtsrahmen für Investitionen“, sagte ARA-Vorstand Harald Hauke bei der Präsentation des von GfK durchgeführten Barometers, für den 150 österreichische Unternehmen befragt wurden. Als größte Hindernisse sehen die Firmen der Befragung zufolge Bürokratie und fehlende Rechtssicherheit. Besser ist der Blick in die Zukunft: In den nächsten drei Jahren planen 42 Prozent der befragten Firmen Investitionen in die Kreislaufwirtschaft, 2020 waren es nur 33 Prozent. Bei Unternehmen mit über 50 Beschäftigten ist dieser Anteil sogar von 64 auf 75 Prozent gestiegen. (Standard S. 10)

Miba AG produziert bald Sonnenstrom im großen Stil

Immer mehr Unternehmen nutzen ihre großen Firmengebäude, um auf deren Dächern Solarstrom zu produzieren und auf diese Weise einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Auch die Miba AG mit Sitz in Laakirchen geht jetzt diesen Weg. Das Technologieunternehmen wird die Dächer seiner Standorte in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham in den kommenden Wochen mit rund 4.300 Solarpanels ausstatten. Damit können bis zu 1,5 Megawatt Strom produziert werden. Die Fläche an Solarpanels wird rund 7.800 Quadratmeter betragen. Betrachtet man die drei Standorte als zusammengehörig, handelt es sich um eine der größten Photovoltaikanlagen im Salzkammergut. Für Miba-Vorstandsvorsitzenden F. Peter Mitterbauer passt das Projekt auch perfekt zur Firmenphilosophie. „Wir wollen mit unseren Produkten einen Beitrag zu einer saubereren Welt leisten. Deshalb legen wir seit Jahren einen wesentlichen Fokus auf den ressourcenschonenden Einsatz von Energie und Wasser sowie auf die Reduzierung von Abfall. Die Solarenergie-Anlagen auf den Dächern unserer Produktionsstandorte sind hier ein weiterer wichtiger Meilenstein.“ (OÖN/Lokal Oberösterreich S. 25)

Speedinvest legt 80 Mio. Euro schweren Fonds für Climate Tech-Start-ups auf

Mit einem verwalteten Fondsvermögen von 600 Mio. Euro zählt Speedinvest zu einem der führenden Frühphaseninvestoren in Europa. Gestern gab Speedinvest nun den Start eines neuen themenbezogenen Fonds bekannt, der mit insgesamt 80 Mio. Euro gefüllt ist. Der sogenannte „Climate & Industry Opportunity-Fonds“ wird laut Speedinvest in Technologie-Unternehmen investieren, die sich der Bekämpfung der Klimakrise verschrieben haben. Zudem soll er Start-ups dabei unterstützen, die CO2-Emissionen der europäischen Industrie zu verringern und Industrie-Unternehmen zu digitalisieren. Nach Ausführungen von Marie-Helene Ametsreiter, General Partner bei Speedinvest, soll der Fonds vornehmlich in Unternehmen investieren, die sich bereits im bestehenden Speedinvest-Portfolio befinden und sich auf Nachhaltigkeit fokussieren. Zu den Investoren des Climate & Industry Opportunity-Fonds gehören unter anderen der Kunst- und Schaumstoffhersteller Greiner AG und das Technologieunternehmen Knapp AG. (Presse S. 14, Standard S. 12)

Kotányi zum 140-Jahre-Jubiläum mit 175 Mio. Euro Umsatz

Im Jahr 1881 stieg Janos Kotányi im ungarischen Szeged in den Handel mit Paprikapulver ein, zum 140-jährigen Firmenjubiläum des Gewürzhändlers Kotányi wurde heuer ein Umsatz von 175 Mio. Euro erwirtschaftet, ein Plus im Jahresvergleich von drei Prozent. Dieses Jahr wurden sieben Mio. Euro in den Ausbau des Firmenstandorts im niederösterreichischen Wolkersdorf investiert. Kotányi exportiert mit seinen 600 Beschäftigten in über 32 Länder, Hauptmarkt ist Russland. Zum Jubiläum gibt es heuer das Szegediner Krautfleisch in neuer Form – und zwar vegan. (Volksblatt S. 19)

Rondo Ganahl setzt Erweiterungspläne fort 

Der Vorarlberger Wellpappe-Verpackungshersteller Rondo Ganahl prüft derzeit die Errichtung eines neuen Wellpappe-Werkes im Großraum Rosenheim (Bayern). Darüber informierte das Unternehmen in einer Mitteilung. Damit setze der Verpackungshersteller seine Erweiterungsstrategie in Deutschland fort. Ein neues Werk in dieser Gegend stelle für Rondo eine ideale Ergänzung zu den bestehenden Standorten dar. Die Baupläne für die diversen Standortvarianten seien aktuell in Ausarbeitung. Dazu kommen die notwendigen Behördengänge. Der Baubeginn ist für Anfang 2023 avisiert. „Mehrere Marktanalysen haben gezeigt, dass ein Standort im Großraum Rosenheim die optimale Lösung für uns ist. Genau zwischen unserem Stammsitz in Frastanz und unserem zweiten Wellpappe-Werk in St. Ruprecht gelegen, sind wir hier vor allen Dingen gemäß unserem Leitsatz nahe bei unseren Kunden in der Region“ begründet Hubert Marte, Vorstandsvorsitzender der Rondo Ganahl AG, die Entscheidung für den Standort. (VN D1, NVT S. 20)

Giko strukturiert Geschäftsleitung um

Der Verpackungshersteller Giko Verpackungen GmbH stellt seine Geschäftsführung intern neu auf. Der Grund dafür liegt in dem Umstand, dass der bisherige zweite Geschäftsführer und Miteigentümer Martin Giesinger als Geschäftsführer ausgeschieden ist. Das bestätigte Geschäftsführer und Miteigentümer Gerhard Lehner. Die Stelle des zweiten Geschäftsführers werde nicht nachbesetzt. Vielmehr werde man die Zuständigkeiten innerhalb der bestehenden Geschäftsleitungs-Mitglieder neu verteilen. Giko ist insbesondere auf die Entwicklung und Herstellung von flexiblen Lebensmittelverpackungen spezialisiert. Dazu kommen Verpackungen für Tiernahrung, industrielle Gebrauchsgüter sowie Kosmetik- und Hygieneartikel. Zur aktuellen Geschäftsentwicklung sagte Lehner, dass sie sich vergleichsweise stabil entwickle. Man gehe im Geschäftsjahr 2021/22 (31.3.) von einem Umsatzvolumen von 24 bis 25 Mio. Euro aus. Das würde wie im Vorjahr einem moderaten Zuwachs entsprechen. (VN D2, NVT S. 20)

Geislinger: Vierte Generation setzt auf Daten

In drei Generationen wurde aus einem kleinen Ingenieursbüro ein Weltmarktführer: Das Salzburger Familienunternehmen Geislinger hat sich auf große Drehschwingungsdämpfer und Federkupplungen aus Stahl spezialisiert. Die vierte Generation setzt erstmals auch auf digitale Geschäftsmodelle. Dazu betont Adrian Geislinger: „Bislang verkauften wir Stahlprodukte, jetzt auch Software. Wir wagen den ersten Schritt in Richtung Big-Data-Analyse und sammeln Betriebsdaten, die wir mittels künstlicher Intelligenz analysieren. Der Kunde kann dadurch zum Beispiel Anomalien entdecken oder sehen, wann die nächste Wartung fällig wird. Man sieht Probleme früher kommen oder hat weniger Verschleiß.“ Adrians Vater Cornelius Geislinger, der mit seinem Brüdern Matthias und Torsten Philipp das 1958 gegründete Unternehmen leitet, sieht jedenfalls große Chancen für diesen Bereich: „Als wir die ersten Computer kauften, machte die Hardware 90 und die Software zehn Prozent der Kosten aus. Heute ist es umgekehrt. In unserem Geschäftsfeld kann das Gleiche passieren.“ (SN L16-17)

AVL List: Steyr erhält globale Kompetenz

Kompetenz, Know-how und Innovationsgeist waren es vor mehr als zehn Jahren, die AVL List zum Kauf der Steyrer ZF-Getriebeentwicklung animierten. Nun könnte Steyr durch die Nähe zum deutschen Markt das globale AVL-Kompetenzzentrum im Nutzfahrzeug-Bereich werden. Der weltgrößte unabhängige Entwickler von Antriebssystemen in der Automobilbranche mit einem Jahresumsatz von 1,7 Mrd. Euro will auf einem 15.000 Quadratmeter großen Areal im Stadtgut Steyr neu bauen und 15 Mio. Euro investieren. Die Verhandlungen mit Stadt und Land seien laut AVL weit fortgeschritten. Bereits jetzt wird in Steyr an einem Brennstoffzellen-Lkw geforscht, dessen Prototyp in einem Jahr fahrbereit sein soll. (OÖN S. 7)

APG: Neuer Rekordwert bei Stromimporten

Laut dem Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) hat es im Oktober einen Rekordimport an Strom von 1.493 Gigawattstunden gegeben. Die Gründe dafür waren eine geringe Erzeugung von nachhaltigem Strom – allen voran der Laufwasserkraftwerke – sowie der gleichzeitige Anstieg des Stromverbrauchs in Österreich. Wie schon im September war Österreich auch im Oktober größtenteils von Importen aus dem Ausland abhängig. (Presse S. 16, TT S. 23)

Neue Leitung bei Kapsch in Salzburg

Martin Huber übernimmt die Geschäftsstelle der Kapsch BusinessCom in Salzburg. Huber ist seit 23 Jahren im Unternehmen in unterschiedlichen Positionen in Technik und Vertrieb tätig. Zu den Kunden von Kapsch zählen Unternehmen wie Palfinger, Salzburg AG, Reed Messe, Salzburg Airport, oder Red Bull. (SN L17)