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02.12.2021

Pressezusammenfassung, 02.12.2021
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IV in den Medien

Pochtler: Stopp des Lobautunnels sendet verheerendes Signal für Standort Wien

Salzer: Blockade lang erwarteter Infrastrukturprojekte bremst Wirtschaftsstandort

Ohneberg: Politischer Unwille bei Umsetzung von Infrastrukturprojekten

IV-OÖ-Umfrage: Industrie will nun weniger testen und dafür mehr impfen

Allgemein

OECD sieht für 2022 plus 4,6 Prozent Wachstum für Österreich 

Corona-Hilfsrahmen wird auf 19 Mrd. Euro erhöht

Mehr Arbeitslose und Plus bei Personen in Kurzarbeit registriert

Kinderbetreuung: Bis zu 1,6 Mrd. Euro für flächendeckenden Ausbau

Studie: Österreich bei Aus- und Fortbildung Vorbild für Deutschland

Zahl der Forschungsstätten in Österreich wächst

EU will 300 Mrd. Euro in Umweltschutz und Infrastruktur investieren

IHS Markit: Euro-Industrie wächst im November stabil 

IV-Mitglieder in den Medien

Digitalisierung als Wettbewerbsfaktor für Unternehmen

OMV-Raffinerie versorgt Flughafen Wien ab 2022 mit Fernwärme

Sanofi kauft Biotechunternehmen in Österreich

Rabmer Gruppe: Mit grüner Technologie in Dubai punkten

voestalpine im Dow Jones-Nachhaltigkeits-Index gelistet

Liebherr-MCCtec erhält Gold-Nachhaltigkeitsauszeichnung

Post stellt im nächsten Jahr 1.500 neue Kräfte ein

Änderung in der Geschäftsleitung der Salzburger Aluminium Group

IV in den Medien

Pochtler: Stopp des Lobautunnels sendet verheerendes Signal für Standort Wien

Es sei ein „Schlag ins Gesicht, dass ein derart intensiv geprüftes und rechtskräftig genehmigtes Infrastrukturprojekt nach jahrelangen gerichtlichen Verfahren nun durch einen politischen Federstrich abgedreht werden soll“, so IV-Wien-Präsident Christian C. Pochtler zur Ankündigung von Klimaministerin Leonore Gewessler, den Lobautunnel nicht umsetzen zu wollen. Für den S1-Nordabschnitt erwarte man nun eine rasche Lösung für die angekündigte Neukonzeption, die den Bedürfnissen der Großstadt Wien gerecht wird. Der einzige Lichtblick sei, dass die Realisierung der Spange Seestadt Aspern bestätigt wurde, wenngleich dadurch ohne Donauquerung maximal eine Anbindung an die S2 erreicht werden könne. Der Regionenring bleibe ohne Donauquerung jedenfalls lückenhaft. „Der Verkehrsinfarkt entlang der Südosttangente und in der verkehrsgeplagten Donaustadt wird dadurch weiter verschärft, das Ansehen des Wirtschaftsstandorts Wien nimmt massiv Schaden“, so Pochtler. (WZ S. 3; 1.12. ORF-„ZIB 2“)

Salzer: Blockade lang erwarteter Infrastrukturprojekte bremst Wirtschaftsstandort

„Die Ankündigung von Klimaministerin Leonore Gewessler, gleich drei große Infrastrukturprojekte in Niederösterreich nicht umsetzen zu wollen, bremst die weitere Entwicklung des Bundeslandes sowie das Ansehen des Wirtschaftsstandortes. Es ist inakzeptabel, dass derart intensiv geprüfte und rechtskräftig genehmigte Infrastrukturprojekte nach jahrelangen gerichtlichen Verfahren nun aufgrund einer Einzelmeinung blockiert werden“, betont IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer in Bezug auf die gestern präsentierten Evaluierungsergebnisse zum ASFINAG-Bauprogramm. „Durch die Schnellstraßen S1, S34 und S8 hätten die heimischen Unternehmen einen besseren Anschluss an den Weltmarkt, was wiederum Arbeitsplätze in der Region absichert“, sagt Salzer. Generell sei das Vertrauen in den Standort massiv erschüttert, da das Genehmigungsverfahren für den Lobau-Tunnel über 150 Monate statt wie ursprünglich angekündigt 18 Monate gedauert habe und nun nach einigen Monaten Evaluierung gestoppt wird. „Es bringt nichts, wenn heimische Industriebetriebe wegen erhöhter Umweltauflagen und fehlender Planungssicherheit abwandern müssen, und die Produkte dann aus anderen Regionen mit höheren Emissionen zu uns kommen.“ Emissionen sollten durch neue Technologien und Innovationen reduziert werden und nicht durch den Stopp dringend benötigter Infrastrukturprojekte, so der IV-NÖ-Präsident. (Kurier S. 4)

Ohneberg: Politischer Unwille bei Umsetzung von Infrastrukturprojekten

Die von Bundesministerin Leonore Gewessler präsentierte Bewertung des Bauprogramms der ASFINAG lasse klare Tendenzen über den politischen Unwillen zur Umsetzung von Infrastrukturprojekten erkennen, so IV-Vorarlberg-Präsident Martin Ohneberg: „Wenn eine absolute Mehrheit der in Österreich geplanten Straßenbauprojekte in einer Evaluierung der Ministerin Gewessler unterdurchschnittlich bewertet werden, liegt auf der Hand, dass diese Projekte trotz ihrer erwiesenen Verkehrsentlastung schlicht politisch nicht gewollt werden.“ Auch bei der S18 sieht Ohneberg keine echte Evaluierung, sondern eine weitere politische Verzögerungs- und Verunsicherungstaktik: „Die genauen Pläne zur S18 sind derzeit noch in Erarbeitung, währenddessen arbeitet die Ministerin hinter verschlossenen Türen aber schon an einer politischen Evaluierung unter dem Deckmantel des Klimaschutzes.“ (Krone/Vorarlberg S. 26, NVT S. 16; 1.12. ORF Vorarlberg, orf.at, vol.at, krone.at)

IV-OÖ-Umfrage: Industrie will nun weniger testen und dafür mehr impfen

Die niedrige Impfquote und die hohen Ansteckungszahlen in Oberösterreich haben bei heimischen Industriebetrieben bereits zu Produktionsrückgängen geführt. Zu diesem Ergebnis kam eine Blitzumfrage der IV-OÖ vergangene Woche. Jetzt wollen die Betriebe die Impfung noch stärker forcieren und dafür die Testungen weniger attraktiv machen. „Es war wahrscheinlich ein Fehler, den Zugang zu Tests so niederschwellig zu machen. Dadurch war der Andrang auf die Impfmöglichkeiten zu gering“, so IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch. „Jetzt richten wir den Fokus auf das Impfen, wo immer es möglich ist. Auffällig ist, dass auf konkrete Impfangebote in Betrieben mit einem bestimmten Datum immer wieder standardisierte Antwortmails von Impfgegnern zurückkommen.“ Größere Firmen haben Impfstraßen eingerichtet und wollen genau diesen niederschwelligen Zugang ermöglichen. (OÖN S. 9)

Allgemein

OECD sieht für 2022 plus 4,6 Prozent Wachstum für Österreich 

Die Industriestaaten-Organisation OECD sieht für Österreich in den kommenden zwei Jahren ein deutliches Wirtschaftswachstum. Für 2022 rechnet sie mit einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 4,6 Prozent, für 2023 mit einem kleineren Zuwachs von 2,5 Prozent. Unterstützung werde vor allem vom anziehenden privaten Konsum und von einem Investitionswachstum kommen, während der Arbeitskräftemangel und Lieferengpässe die Entwicklung bremsen. Der Ausblick bleibe unsicher. Für heuer prognostiziert die OECD nun ein Wirtschaftswachstum von 4,1 Prozent. Weltweit rechnet die OECD für das kommende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 4,5 Prozent. Für 2023 erwartet sie eine Verlangsamung des Wachstums auf 3,2 Prozent. Für das auslaufende Jahr 2021 lautet die Schätzung auf 5,6 Prozent, nachdem im Mai 5,75 Prozent erwartet wurden. (Alle TZ)

Corona-Hilfsrahmen wird auf 19 Mrd. Euro erhöht

Der 15 Mrd. Euro schwere Rahmen, über den die COFAG – die COVID-19-Finanzierungsagentur – Corona-Hilfen abwickelt, wird auf 19 Mrd. Euro erhöht. Das haben die Regierungsparteien ÖVP und Grüne im gestrigen Finanzausschuss des Nationalrats beschlossen. Man wolle auf der sicheren Seite sein, da Corona-Hilfen aktuell verlängert werden. Der Schritt bedeute nicht, dass der Rahmen sicher ausgeschöpft werde, wurde im Finanzministerium betont. Bisher sind rund zwei Drittel der 15 Mrd. Euro ausgeschöpft. Es gehe laut dem Finanzressort darum, gegebenenfalls gewappnet zu sein, sollte die Krise höhere Kosten verursachen als bisher angenommen. (Alle TZ)

Mehr Arbeitslose und Plus bei Personen in Kurzarbeit registriert

Der Lockdown und saisonale Effekte lassen die Arbeitslosenzahlen ansteigen. Ende November waren 363.494 Personen arbeitslos gemeldet oder in AMS-Schulung, das sind um 12.826 mehr als in der Vorwoche. Zur Kurzarbeit waren Ende November 81.805 Personen vorangemeldet, ein Plus von 3.816 zur Vorwoche, informierte das Arbeitsministerium. „Die Arbeitsmarktlage ist Ende November trotz einer pandemisch sehr herausfordernden Situation noch stabil, was vordergründig auf die positive Arbeitsmarktentwicklung zu Beginn des Monats zurückzuführen ist“, kommentierte Arbeitsminister Martin Kocher die aktuellen Arbeitsmarktdaten. Der Lockdown werde am Arbeitsmarkt aber noch stärker sichtbar, erwartet der Minister. Je länger die Schließungen notwendig seien, umso herausfordernder werde dies für Arbeitsmarkt und Wirtschaft. (Alle TZ)

Kinderbetreuung: Bis zu 1,6 Mrd. Euro für flächendeckenden Ausbau

Der flächendeckende Ausbau der Kinderbetreuung könnte bis zu 1,6 Mrd. Euro mehr kosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Wirtschaftsforschungsinstituts EcoAustria. Das berechnete Szenario geht von der Verlängerung der Öffnungszeiten in einem Umfang aus, der eine Vollzeitbeschäftigung der Eltern ermöglicht sowie die Betreuung von Kindern unter drei Jahren ausweitet. Differenziert nach den Teilszenarien belaufen sich die Mehrkosten der Betreuung von Unter-Dreijährigen laut Studie auf etwa 1,3 Mrd. Euro. Dabei wurde eine Ausweitung der Betreuungsquote für Kinder unter drei Jahren von derzeit 27,6 Prozent auf das Betreuungsniveau von Dänemark in der Höhe von 67,7 Prozent simuliert. (Alle TZ)

Studie: Österreich bei Aus- und Fortbildung Vorbild für Deutschland

Eine Studie der OECD und der deutschen Bertelsmann-Stiftung präsentiert Österreich in manchen Fragen der Aus- und Fortbildung als Vorbild für Deutschland. So weist die nun veröffentlichte Analyse darauf hin, dass es in Österreich bereits seit 2008 eine Ausbildungsgarantie für Unter-25-Jährige gibt. Auch der Anspruch auf Bildungskarenz für Beschäftigte wird als nachahmenswertes Beispiel genannt. Die Studie „Bröckelt die Mittelschicht?“ beschäftigt sich im Kern mit der Situation der Mittelschicht in Deutschland und der Arbeitsmarktsituation von Menschen mit mittlerem Einkommen. Bezüglich der Aufteilung der Gesellschaft in „Einkommensarme“, „Armutsgefährdete“, „Mittlere Einkommen“ und „Hohe Einkommen“ liegen Deutschland und Österreich laut den Angaben der OECD praktisch gleichauf. (Volksblatt S. 8)

Zahl der Forschungsstätten in Österreich wächst

Wie der Forschungsstätten-Katalog der Statistik Austria belegt, geht die Zahl der Forschungseinrichtungen in Österreich nach oben. So gibt es derzeit 3.353 Forschung betreibende Einrichtungen. Das ist mehr als bei früheren, alle zwei Jahre durchgeführten derartigen Erhebungen: 2017 waren es 3.112, 2015 3.291 und 2013 3.105 Einheiten. Die meisten Forschungseinrichtungen gibt es im Unternehmenssektor mit insgesamt 1.586 Einheiten. Die Unternehmen sind nach Angaben der Statistiker auch primär für die Steigerung in diesem Bereich verantwortlich. 1.235 Forschungseinrichtungen sind dem Hochschulsektor und 532 dem staatlichen sowie dem privaten und gemeinnützigen Sektor zuzuordnen. (Kurier S. 12)

EU will 300 Mrd. Euro in Umweltschutz und Infrastruktur investieren

Die EU will mit dem Investitionsprogramm „Global Gateway" weltweit 300 Mrd. Euro in Umweltschutz und Infrastruktur investieren. Damit wollen die 27 Mitgliedstaaten eine Alternative zur Seidenstraße Chinas aufbauen und in den kommenden sechs Jahren Lieferketten und Handelsmöglichkeiten in Europa verbessern sowie Internetverbindungen, Straßen und Bahnlinien errichten. Zudem würden Projekte gefördert in Bereichen wie Digitalisierung, Energie, Gesundheitswesen und Bildung. (Alle TZ)

IHS Markit: Euro-Industrie wächst im November stabil 

Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im November leicht verbessert. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit legte zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 58,4 Zähler zu. Es ist der erste Anstieg des Stimmungsindikators seit Juni. Trotz der Stimmungsaufhellung zeige die Umfrage, dass die „gravierenden“ Lieferengpässe nach wie vor das Haupthindernis für die weitere Entwicklung seien, erklärte IHS Markit. (1.12. handelsblatt.com)

IV-Mitglieder in den Medien

Digitalisierung als Wettbewerbsfaktor für Unternehmen

Über die Bedeutung der Digitalisierung für heimische Unternehmen aller Branchen diskutierten Vertreter aus Wirtschaft und Forschung bei einem Expertentalk. Obwohl digitale Technologien für Unternehmen aller Umsatzklassen durch Corona wichtiger geworden sind, habe sich die Lücke im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen weiter vergrößert, stellt Susanne Zach, Data Analytics Lead Austria und Geschäftsführerin von EY klar. Man beobachte eine digitale Zweiklassengesellschaft, da große Unternehmen voll auf Digitalisierung setzen, während kleinere noch zögerlicher sind. „Die digitale Transformation ist Aufgabe der CEOs. Sie müssen das Thema so in ihre Unternehmen bringen, dass es auch täglich gelebt werden kann“, betont Andreas Dangl, Geschäftsführer der Fabasoft AG. „Kernaufgabe des Staates ist, für genügend Fachkräfte für den digitalen Wandel zu sorgen, damit digitale Agenden nicht aus Österreich ausgelagert werden“, so Aleš Prešern, General Manager Siemens Energy Austria. Dies sei für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit von höchster Bedeutung. (Presse S. 22-23)

OMV-Raffinerie versorgt Flughafen Wien ab 2022 mit Fernwärme

Die OMV-Raffinerie in Schwechat will ab dem kommenden Jahr über eine acht Kilometer lange Leitung den Flughafen-Standort mit Fernwärme versorgen. Durch den Ausbau des Fernwärme-Hubs Schwechat werde die OMV zusätzlich pro Jahr rund 120 GWh an Wärme liefern, erklärte OMV-CEO Alfred Stern. Durch die CO2-neutrale Fernwärmeversorgung aus der Raffinerie der OMV in Schwechat werde der Wiener Flughafen seinen CO2-Ausstoß gegenüber 2012 um 85 Prozent reduziert haben, sagte Flughafen-Vorstand Günther Ofner. Ab 2023 werde man den Betrieb CO2-neutral führen. „Allein die Fernwärmekomponente trägt mit rund 21.000 Tonnen CO2 pro Jahr hier am Standort zu dieser positiven Entwicklung bei“, so Ofner. Ab April 2022 werde am Flughafen zudem eine Photovoltaik-Großanlage in Betrieb gehen und rund 30 MW Photovoltaik-Strom erzeugen. (Alle TZ)

Sanofi kauft Biotechunternehmen in Österreich

Das französische Pharmaunternehmen Sanofi stärkt sich in seinem Impfgeschäft und kauft dafür in Österreich zu. Die Franzosen übernehmen dort das auf Hautkrankheiten spezialisierte Wiener Unternehmen Origrimm Biotechnology. Das wichtigste Mittel der Firma, das sich noch in der Testphase befindet, sei eine impfstoffbasierte Immuntherapie gegen Akne. Origrimm ergänze damit die von Sanofi gebildete Forschungsplattform für mRNA-Impfstoffe (Messenger RNA). Das Impfstoffgeschäft gehört nach der Abkehr von der Diabetes-Forschung bei Sanofi zu den wichtigsten Stützpfeilern. Die mittelfristigen Wachstumsziele wurden bestätigt: Sanofi will demnach mit Impfstoffen zwischen 2018 und 2025 den Umsatz im Schnitt jährlich im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich ankurbeln und bis Ende des Jahrzehnts die Impfstoffverkäufe mehr als verdoppeln. (Presse S. 20, Standard S. 17)

Rabmer Gruppe: Mit grüner Technologie in Dubai punkten

Ulrike Rabmer-Koller, Geschäftsführerin der oberösterreichischen Rabmer Gruppe, ist zuversichtlich, dass Österreich in den Vereinigten Arabischen Emiraten noch mehr mit grüner Technologie punkten könnte. Da Dubai bis 2050 die Stadt mit dem kleinsten CO2-Abdruck der Welt werden möchte, würden hier gezielt Maßnahmen gesetzt. Die Rabmer Gruppe steht bereits in Verkaufsverhandlungen für ihr System „Ecoturbino“, mit dem rund 40 Prozent Wasser und Energie beim Duschen eingespart werden können. (Kurier S. 13)

voestalpine im Dow Jones-Nachhaltigkeits-Index gelistet

Die Linzer voestalpine AG wurde kürzlich zum ersten Mal in die renommierte Liste des Dow Jones Sustainability Index Europe (DJSI Europe) aufgenommen – als bislang einziges europäisches Stahlunternehmen. Für die voestalpine ist es nach FTSE4Good bereits die zweite Listung bei einem weltweit anerkannten Nachhaltigkeitsindex. „Die Aufnahme in die beiden weltweit wichtigsten Nachhaltigkeitsindizes bestätigt von unabhängiger internationaler Seite unser klares Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz“, betonte voestalpine-Vorstandsvorsitzender Herbert Eibensteiner. (OÖN S. 16) 

Liebherr-MCCtec erhält Gold-Nachhaltigkeitsauszeichnung

Die Liebherr-MCCtec GmbH wurde dieser Tage vom unabhängigen Ratingunternehmen EcoVadis mit einer Goldmedaille im Nachhaltigkeitsbereich ausgezeichnet. Somit wurde die Liebherr-MCCtec unter den besten fünf Prozent aller 75.000 weltweit bewerteten Unternehmen platziert und erhielt Einzug in die oberen drei Prozent ihrer Branche. Die Liebherr-MCCtec ist Teil der Liebherr-Gruppe und Spartenobergesellschaft für maritime Krane, Raupenkrane, Hydroseilbagger sowie Geräte für den Spezialtiefbau. (VN D2)

Post stellt im nächsten Jahr 1.500 neue Kräfte ein

Erstmals in dieser Saison fertigte die österreichische Post am vergangenen Montag mehr als eine Million Pakete ab. Überschreitet die tägliche Menge diese Grenze, steuert das Paketaufkommen auf den alljährlichen Höhepunkt im Advent zu. Zur Entlastung der 25.000 Post-Beschäftigten, davon 18.000 in Österreich, werden 1.500 neue Arbeitskräfte gestellt, bestätigte Logistik-Vorstand Peter Umundum. Die weitere Verstärkung sei nicht nur mit der Weihnachtsspitze zu erklären, sondern auch mit dem weiteren Wachstum der Paketmengen, so Umundum. Das Suchen und Rekrutieren „zieht sich ins nächste Jahr hinein“. Inkludiert in dieser Zahl seien außerdem Spezialbereiche wie die IT der Post, die um 100 Personen aufgestockt werden soll. (Kleine S. 28)

Änderung in der Geschäftsleitung der Salzburger Aluminium Group

Teodora Radovanovic wurde in die Geschäftsführung der SAG Innovation GmbH berufen. Sie wird damit die Leitung der Bereiche Finance und Controlling, Human Resources, IT und Digitalisierung, gebündelt im „Shared Service Center“ SAG Innovation GmbH, übernehmen. Radanovic übernimmt die Bereiche vom bisher alleinigen Geschäftsführer, Werner Muttenthaler, der sich künftig auf die Leitung von Einkauf, Sales und R&D konzentrieren wird und weiterhin als CEO der 100-Prozent-Tochter SAG Motion GmbH tätig ist. (SN L7)