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09.09.2021

Pressezusammenfassung, 09.09.2021
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IV in den Medien

Landtagwahl: IV-OÖ fragt Positionen der Parteien ab

Allgemein

Regierung legte Stufenplan mit neuen Corona-Maßnahmen vor

Konjunktur: Industrie wieder tragende Säule der Wirtschaft

OeNB-Gouverneur hält früheres Ende der lockeren Geldpolitik für denkbar

Experten: Zuverdienst eher hinderlich bei Arbeitssuche

Deutlich weniger land- und forstwirtschaftliche Betriebe als vor zehn Jahren

Schulabmeldungen: Faßmann gegen Bewilligungspflicht

IV-Mitglieder in den Medien

Umsatzrekord für Rhomberg-Gruppe

Aspöck investiert in Polen

Steyr Automotive erhält Großauftrag für E-Lkw aus Schweden

AUA baut kommenden Sommer Angebot aus

Wojnar verstärkt Führungsteam

IV in den Medien

Landtagwahl: IV-OÖ fragt Positionen der Parteien ab

Zu zehn Themen – von Verkehrsausbau, Fachkräftemangel, Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit für energieintensive Industrie über Digitaluni bis Schuldenbremse – hat die IV-OÖ die fünf größten Parteien bzw. deren Spitzenkandidaten vor der Landtagswahl am 26. September befragt. Unterschiedliche Positionen bzw. Konfliktpunkte gibt es vor allem in den Bereichen Verkehr, Uni und Schulden. „Positiv ist, dass in allen Antworten die hohe Bedeutung der Industrie für Wertschöpfung und Beschäftigung im Land erwähnt wird“, fasst IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch zusammen. (OÖN S. 11)

Allgemein

Regierung legte Stufenplan mit neuen Corona-Maßnahmen vor

Die Bundesregierung hat in Abstimmung mit den Ländern und Experten ein neues Maßnahmenpaket zur Eindämmung der zuletzt stark steigenden Corona-Zahlen vorgelegt. Unter anderem wird die FFP2-Maske wieder den Mund-Nasen-Schutz ersetzen. Zudem werden Ungeimpfte verpflichtet, auch im Handel, der nicht dem täglichen Bedarf dient, eine FFP2-Maske zu tragen. Steigen die Zahlen in den Intensivstationen weiter, könnten weitere Verschärfungen kommen. Grundsätzlich ist das Konzept auf der Auslastung der Intensivstationen aufgebaut: Ab zehn Prozent gelten eben die neuen Masken-Regelungen. Dazu kommt, dass Antigentests nur noch 24 Stunden gültig sein werden. Als Starttermin wurde der 15. September angegeben. Zu diesem Zeitpunkt dürfte die Zehn-Prozent-Auslastung erreicht sein. Bei einer 15-prozentigen Intensivauslastung wird in der Nachtgastronomie und bei Großveranstaltungen (ab 500 Teilnehmern) ohne zugewiesene Sitzplätze eine 2G-Regel eingeführt. Das heißt, man muss geimpft oder genesen sein, um teilnehmen zu können. Im 3G-Bereich werden Selbsttests nicht mehr anerkannt. Ab 20 Prozent Intensivbelegung wird der Antigen-Test nutzlos. Denn ab dieser Marke werden in 3G-Bereichen (wie etwa Restaurants, Kinos etc.) nur noch die aussagekräftigeren PCR-Tests anerkannt. „Die Industrie unterstützt wirksame Maßnahmen, mit der die weitere Ausbreitung der Corona-Infektionen eingeschränkt werden kann“, betonte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Klar sei aber auch, dass die Impfung der effektivste und sicherste Weg ist, sich selbst sowie andere zu schützen und um die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen. (Alle TZ; 8.9. orf.at) 

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Konjunktur: Industrie wieder tragende Säule der Wirtschaft

Alle Indikatoren deuten darauf hin, dass die österreichische Wirtschaft im September die Pandemie überwunden hat. Darauf deuten die aktuellen Konjunkturdaten von Eurostat. Demnach lag die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal noch um 2,5 Prozent unter dem Niveau von Ende 2019. „Aber aktuell haben wir das Vorkrisenniveau erreicht“, sagt Marcell Göttert von der Denkfabrik Agenda Austria. Vor allem die Bauwirtschaft und die Industrie erweisen sich wieder als tragende Säulen der heimischen Wirtschaft. „Österreich kommt auch besser aus der Krise als Deutschland“, betont Göttert. Dort leidet vor allem die bedeutende Automobilindustrie an den Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern. Der Materialmangel hat sich dem deutschen Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo zufolge weiter verschärft. Immerhin neun europäische Länder waren bereits Mitte des Jahres wieder auf der wirtschaftlichen Überholspur. Betrachtet man die europäischen Wirtschaftsdaten mit etwas Abstand und vergleicht sie mit jenen der USA, werden Unterschiede deutlich: Während nämlich das BIP im Euroraum im Jahresvergleich um zwei Prozent gewachsen ist, schoss die größte Volkswirtschaft der Welt im zweiten Quartal um 6,6 Prozent in die Höhe. (Presse S. 1)

OeNB-Gouverneur hält früheres Ende der lockeren Geldpolitik für denkbar

Die Europäische Zentralbank (EZB) kann aus Sicht von Österreichs Notenbankchef Robert Holzmann womöglich schneller aus ihrer jahrelangen ultralockeren Geldpolitik aussteigen als viele derzeit denken. „Die Möglichkeit besteht allerdings, dass wir in der Lage sein könnten, die Geldpolitik früher zu normalisieren als die meisten Finanzmarktexperten erwarten“, erklärte das EZB-Ratsmitglied. Ein nachhaltiger Anstieg der Inflation und der Inflationserwartungen in Richtung des EZB-Ziels sei wünschenswert. Die EZB strebt knapp zwei Prozent Inflation als Optimalwert für die Wirtschaft der Eurozone an. Zuletzt war die Teuerung im Euroraum zwar auf drei Prozent gestiegen, doch bis dato rechnet die EZB damit, dass dieser Anstieg vor allem von pandemiebedingten Sondereffekten getrieben wird. Für das Gesamtjahr 2022 haben die EZB-Volkswirte bisher eine Teuerung von 1,5 Prozent prognostiziert. Neue Prognosen der EZB-Ökonomen werden zur Zinssitzung am Donnerstag erwartet. (Alle TZ)

Experten: Zuverdienst eher hinderlich bei Arbeitssuche

Die Arbeitslosenunterstützung soll reformiert werden. Der zuletzt diskutierte Zuverdienst in der Arbeitslosigkeit könnte der Weg in die Sackgasse sein, wie es Wifo-Experte Helmut Mahringer formulierte. In Österreich sei ein besonderes Problem, dass geringfügige Einkommen – unter 475 Euro pro Monat – von Sozialversicherung und Steuer befreit sind. Kommt man hingegen über das Limit, wird das gesamte Einkommen der Sozialversicherung unterworfen. Wer das einarbeiten wolle, müsse deutlich mehr arbeiten. Das sei „nicht integrationsfördernd“, so Mahringer. Auch Gudrun Höfner, Prokuristin von It-works, einer gemeinnützigen Arbeitslosenvermittlung, sieht den Zuverdienst für Arbeitslose kritisch: „Wir erleben Zuverdienst als eher hinderlich in der Vermittlungsarbeit." (Kurier S. 11, Standard S. 17, Volksblatt S. 20)

Deutlich weniger land- und forstwirtschaftliche Betriebe als vor zehn Jahren

Der Strukturwandel in der heimischen Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren weiter fortgesetzt. Die Zahl der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe ging seit 2010 um zehn Prozent auf 155.754 zurück, geht aus dem aktuellen „Grünen Bericht“ des Landwirtschaftsministeriums hervor. 2020 bewirtschaftete ein Betrieb laut den vorläufigen Daten der Agrarstrukturerhebung im Schnitt 21,1 Hektar landwirtschaftlich und 25,2 Hektar forstwirtschaftlich genutzte Fläche. (Alle TZ)

Schulabmeldungen: Faßmann gegen Bewilligungspflicht

Bildungsminister Heinz Faßmann lehnt eine Bewilligungspflicht für die Abmeldung zum häuslichen Unterricht derzeit ab. Dazu würde es einer Verfassungsänderung bedürfen. „Schauen wir uns das nächstes Jahr noch einmal an. Das ist eine Welle, die kommt und geht“, merkte der Minister an. Heuer hat sich die Zahl der Schulabmeldungen stark erhöht, in einzelnen Bundesländern wurde mehr als eine Verdoppelung registriert. Dafür ist derzeit nur eine Meldung nötig. Am Ende des Jahres muss zudem eine Externistenprüfung absolviert werden. (Volksblatt S. 5)

IV-Mitglieder in den Medien

Umsatzrekord für Rhomberg-Gruppe

Die Rhomberg Gruppe mit ihren Sparten Bau, Ressourcen und Bahn blickt auf das beste Geschäftsjahr seit Bestehen zurück. 2020/21 (Bilanzstichtag 31. März 2021) wurde ein Umsatz von 811 Mio. Euro erzielt, das ist ein Wachstum von 3,7 Prozent. Gleichzeitig ist die Belegschaft um fast 400 auf 3.400 Beschäftigte gestiegen. Ein Schwerpunkt heuer ist der Umbau des Funkhauses in Wien. Wachstum erwartet die Firmengruppe auch im Zusammenhang mit den Folgen des Klimawandels. Dabei gehe es sowohl um Schutzmaßnahmen als auch um Aufräumarbeiten nach Katastrophen. „Dieser Bereich wird in Zukunft leider an Bedeutung gewinnen“, sagt Geschäftsführer Hubert Rhomberg. Große Pläne gibt es auch am Standort des Ressourcen Center Rheintal. Dort wird derzeit ein Containerterminal gebaut, um noch mehr Materialien über den Gleisanschluss zu transportieren. Außerdem werden über zwölf Mio. Euro in neue Aufbereitungsanlagen investiert. (Krone S. 8, VN D1, NVT S. 14-15; 8.9. Vorarlberg heute)

Aspöck investiert in Polen

Die auf vorgefertigte Leuchten für Fahrzeuge und Anhänger spezialisierte Aspöck Systems GmbH investiert rund sieben Mio. Euro in Polen: Der Produktions- und Logistikbereich im Werk Kluczbork in der südpolnischen Provinz Opole wird von 4.500 auf 8.500 Quadratmeter nahezu verdoppelt. Rund vier Mio. Euro der Gesamtinvestitionen fließen in Gebäude und Infrastruktur, der Rest in Maschinen- und Fertigungsanlagen. Die Zahl der Mitarbeiter an dem Standort wird sich Unternehmensangaben zufolge dadurch von 132 auf etwa 220 erhöhen. Neben dem polnischen Werk betreibt Aspöck Produktionsstätten am Stammsitz in Peuerbach sowie in Portugal und Brasilien. Seit mittlerweile neun Jahren widmet sich Aspöck auch einem gänzlich anderen Geschäftszweig: Das Tochterunternehmen Beafon entwickelt in OÖ Seniorenhandys, die in China produziert werden. Rund 500.000 Geräte werden jährlich abgesetzt. In der Aspöck-Gruppe sind weltweit an die 1.350 Mitarbeiter tätig, 360 davon in Peuerbach. (OÖN S. 11)

Steyr Automotive erhält Großauftrag für E-Lkw aus Schweden

Das schwedische Elektro-Lkw-Start-up Volta lässt ab Ende 2022 seine ersten Trucks bei Steyr Automotive in Österreich in Serie fertigen. Volta Trucks plant derzeit vier Elektro-Lkw-Modelle unterschiedlicher Größe und geht davon aus, bis 2025 insgesamt 27.000 Lkw in Steyr zu produzieren. Steyr Automotive-Vorstandsvorsitzender Siegfried Wolf zeigte sich über den ersten Großauftrag erfreut: „Mit dem Know-how und der Erfahrung unseres Teams in Steyr freuen wir uns auf eine lange und erfolgreiche Partnerschaft mit Volta Trucks.“ Er hoffe auf eine dauerhafte Zusammenarbeit mit den Schweden. Dies könne dann auch „positive Auswirkungen auf die Beschäftigung“ haben. (Alle TZ)

AUA baut kommenden Sommer Angebot aus

Im kommenden Sommer bietet die Austrian Airlines AG (AUA) mehr Linienflüge zu Feriendestinationen an. Die Urlaubsziele Antalya, Catania, Ibiza, Palma de Mallorca, Keflavík und Mykonos, die heuer im Charterprogramm der heimischen Airline geführt wurden, sind ab sofort als reguläre Austrian Flüge für die Sommersaison 2022 (Palma bereits für die Wintersaison 2021/22) buchbar. Flüge nach Málaga und auch teilweise nach Neapel wurden bereits zu Linienflügen angepasst. (Heute S. 8)

Wojnar verstärkt Führungsteam

Der Lebensmittelhersteller Wojnar erweitert die Geschäftsführung: Michael Schietz ist seit August für Finanzen, Controlling und Strategie verantwortlich. Er stärkt das Führungsteam um Nina Nadler und Daniela Wojnar. Das Wiener Traditionsunternehmen gehört zu 74 Prozent der Linzer Vivatis Holding. (OÖN S. 11)