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10.12.2021

Pressezusammenfassung, 10.12.2021
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IV in den Medien

IV-Burgenland-Umfrage: Burgenländische Industrie auf Klimakurs

IV-Helmenstein: Teuerungswelle ist kein vorübergehendes Phänomen 

Österreichs Industrie profitiert von deutschen Investitionen 

Allgemein

Impfpflicht: Begutachtungsentwurf fertig

Corona-Ausfallsbonus ab sofort zu beantragen

Stromkennzeichnung: Erneuerbaren-Anteil stieg 2020 auf 86 Prozent

Rekordwert bei offenen Stellen im Sommer

Schweiz bleibt attraktivstes Land für Fachkräfte

EU-Roaming-Regeln werden bis 2032 verlängert 

IV-Mitglieder in den Medien

TDK Electronics widmet digitaler Transformation hohe Aufmerksamkeit 

IFN Holding übernimmt deutschen Onlinehändler für Fenster und Türen

Erster Wasserstoffbus fährt ab Jänner 2022 durch Wien

Großauftrag bei Batteriehersteller Banner verlängert

Erema-Geschäftsführer: Industrie bei grüner Transformation nicht überfordern

Studie: Österreicher setzen weiter auf Anlageklassiker

Corona-Hilfen: Flughafen-Salzburg-Chefin ortet „Wettbewerbsverzerrung“

Auszeichnung für Raiffeisenverband Salzburg 

IV in den Medien

IV-Burgenland-Umfrage: Burgenländische Industrie auf Klimakurs

Seit Jahren würden die burgenländischen Industrieunternehmen energie- und rohstoffeffizient arbeiten, geht aus einer aktuellen Umfrage der IV-Burgenland zum Thema Energieeffizienz hervor. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Optimierung der Produktion sowie auf der Photovoltaik. Die Betriebe im Burgenland würden schon seit Jahren einen wichtigen Beitrag leisten, um die CO2-Belastung und den Energieverbrauch zu senken, hieß es von der IV-Burgenland. Mehr als die Hälfte der 44 befragten burgenländischen Unternehmen gab an, die Produktion im Betrieb optimiert zu haben. Mehr als ein Drittel der Firmen errichtete Photovoltaikanlagen, auch beim Fuhrpark – Stichwort Elektroauto – setzte ein Drittel der Unternehmen Maßnahmen. Als Gründe dafür wurde der Umweltgedanke genannt und dass das den Erwartungen der Kunden, den gesetzlichen Vorgaben und Förderungen entspreche. Oft fehle es laut Umfrage jedoch an Geld, um Investitionen umsetzen zu können. Für die Zukunft sind die Unternehmen wenig optimistisch: Nur 28 Prozent der Befragten glauben, dass eine CO2-neutrale Produktion bis zum Jahr 2050 realistisch ist. Aber immerhin zwei von drei Unternehmen möchten in Zukunft in Photovoltaik investieren. (Radio Burgenland Aktuell, burgenland.ORF.at)

IV-Helmenstein: Teuerungswelle ist kein vorübergehendes Phänomen 

Die hohen Inflationsraten der letzten Monate seien kein kurzfristiges Ereignis, sondern es handle sich um eine Trendwende nach Jahren der niedrigen Inflationszahlen, so IV-Chefökonom Christian Helmenstein. „Die Inflation erweist sich als hartnäckiger, als es von den Notenbanken kommuniziert wird.“ Langfristig nicht maßgeblich seien die jüngsten Nachfrageschocks, die den Notenbanken als Argument dienen, die Teuerung werde bald überwunden sein. Nachhaltig auf die Inflation würden sich hingegen andere Faktoren auswirken, allen voran die CO2-Bepreisung. Helmenstein ortet zudem eine gewisse „Technologiefeindlichkeit“. Gleichzeitig würden aufgrund der Überalterung der Bevölkerung beispielsweise in Österreich in den nächsten zwölf Jahren 550.000 Facharbeitskräfte fehlen. „Diese Faktoren werden nicht vorübergehend sein und können von den Notenbanken nicht durch Schönreden aus der Welt geschafft werden.“ (TT S. 21)

Österreichs Industrie profitiert von deutschen Investitionen 

Österreichs Wirtschaft dürfte von der neuen deutschen Bundesregierung profitieren. So plant die rot-grün-gelbe Ampelkoalition umfassende Investitionen in den Bereichen Klimaschutz und Infrastruktur – und genau dort sind heimische Unternehmen stark vertreten. „Wenn die deutsche Industrie um einen Prozentpunkt wächst, ist davon auszugehen, dass wir in einem Ausmaß von einem viertel Prozentpunkt auch in der österreichischen Industrie mitpartizipieren können“, schlussfolgert IV-Chefökonom Christian Helmenstein. Österreich exportiert derzeit etwa ein Drittel seiner Waren und Dienstleistungen nach Deutschland – in Summe deutlich mehr als 40 Mrd. Euro. (9.12. Radio Niederösterreich-Journal)

Allgemein

Impfpflicht: Begutachtungsentwurf fertig

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Verfassungsministerin Karoline Edtstadler haben am Donnerstag Details zu der ab Februar 2022 in Österreich geplanten Corona-Impfpflicht präsentiert. Die Pflicht wird für alle Personen mit Wohnsitz in Österreich ab 14 Jahren gelten. Ausgenommen seien Schwangere und jene, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, so Mückstein. Für die Ausnahmegründe brauche es eine ärztliche Bestätigung. Vierteljährlich werden die sogenannte „Impfstichtage“ stattfinden, an diesen müssen alle Personen, die von der Impfpflicht erfasst sind, geimpft sein oder einen Ausnahmegrund im Zentralen Impfregister eingetragen haben. Der erste Stichtag wird der 15. März sein, sagte der Minister. Wer sich nicht eintragen lässt, dem drohen Geldstrafen – im ordentlichen Verfahren bis zu 3.600 Euro, dabei sind die Einkommensverhältnisse zu berücksichtigen. Alternativ kann auch ein sogenanntes „abgekürztes Verfahren“ geführt werden, hier beträgt das Strafausmaß bis zu 600 Euro. Der Entwurf geht nun bis zum 10. Jänner in Begutachtung und kann damit Anfang Februar in Kraft treten. (Alle TZ)

Corona-Ausfallsbonus ab sofort zu beantragen

Ab dem heutigen Freitag können Unternehmen für Umsatzrückgänge wegen des vierten Lockdowns einen Ausfallsbonus beantragen. Sie erhalten 10 bis 40 Prozent des Umsatzrückgangs erstattet, wenn ihre Umsätze im November und Dezember im Vergleich zu 2019 um 30 sinken bzw. falls der Umsatz zwischen Jänner und März 2022 um 40 Prozent unter den Vergleichswerten von 2020 liegt. Maximal könne ein Unternehmen pro Monat 80.000 Euro aus dem Ausfallsbonus erhalten, teilte Finanzminister Magnus Brunner mit. Die Anträge sind über FinanzOnline zu stellen, die ersten Auszahlungen sollen schon vor Weihnachten erfolgen. „Mit dem Ausfallsbonus haben wir im Finanzministerium ein bewährtes Instrument neu aufgelegt“, so der Finanzminister. (Alle TZ)

Stromkennzeichnung: Erneuerbaren-Anteil stieg 2020 auf 86 Prozent

Strom aus erneuerbaren Energieträgern hat in Österreich im Vorjahr weiter an Bedeutung gewonnen. Der Anteil der Erneuerbaren am gekennzeichneten Strom ist auf 85,88 Prozent angestiegen. Im Jahr 2019 lag dieser Wert noch bei 81,38 Prozent. Der Anteil fossiler Energieträger bei Strom ist 2020 von 18,16 auf 13,51 Prozent gesunken, erklärte die E-Control zum neuen Strom- und Gaskennzeichnungsbericht. Von den 85,88 Prozent Erneuerbaren-Anteil entfielen 66,12 Prozentpunkte auf Wasserkraft – etwas mehr als 2019 mit damals 60,8 von 81,38 Prozentpunkten. 11,22 Prozentpunkte stellte diesmal Windstrom, im Jahr davor 12,1 Prozentpunkte. 5,04 (5,64) Prozentpunkte stellte feste oder flüssige Biomasse, 3,5 (2,8) Prozent sonstiger Ökostrom. (Kurier S. 15, Standard S. 22, WZ S. 10)

Rekordwert bei offenen Stellen im Sommer

Das dritte Quartal 2021 hat einen Rekordwert bei den offenen Stellen in Österreich gebracht. 162.400 Jobs waren ausgeschrieben, mehr als je zuvor seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2009, so die Statistik Austria. Zugleich gab es eine deutliche Zunahme an Erwerbstätigen auf rund 4,4 Millionen. Homeoffice ging hingegen wieder auf eine „Normalität“ zurück. Nur mehr 15 Prozent der Erwerbstätigen waren von zu Hause aus erwerbstätig. Lediglich 5,8 Prozent der Erwerbstätigen gaben an, wegen Corona von daheim aus zu arbeiten. Allerdings dürfte dieser Wert wegen des Lockdowns im vierten Quartal wieder deutlich zunehmen, erwartet die Statistik Austria. (Presse S. 20, Volksblatt S. 23, Kleine S. 26)

Schweiz bleibt attraktivstes Land für Fachkräfte

Die Schweiz liegt im Wettbewerb um Fachkräfte gemäß einer aktuellen Erhebung erneut vorne. In der Vergleichsstudie „World Talent Ranking“ der Businessschule IMD Lausanne behauptete die Schweiz auch in der Ausgabe 2021 ihre Spitzenposition vor Schweden und Luxemburg. Österreich liegt am siebenten Rang, Deutschland am zehnten. Damit ist die Schweiz zum sechsten Mal in Folge das attraktivste Land für Fachkräfte aus der ganzen Welt. Die Schweiz schaffe es, die einheimischen Talente am besten zu fördern und sei für Arbeitnehmer besonders attraktiv. Bei beiden Faktoren belegt die Schweiz den ersten Platz. (Kurier S. 15)

EU-Roaming-Regeln werden bis 2032 verlängert 

Verbraucher in der EU werden weitere zehn Jahre vom Wegfall der Roaming-Gebühren profitieren. Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments verständigten sich darauf, die Regeln über Juni 2022 hinaus zu verlängern. Die Roaming-Gebühren entfallen seit dem 15. Juni 2017 in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen. Die neue Einigung sieht Änderungen der bestehenden Regeln vor. So soll Verbrauchern im Ausland, wann immer möglich, die gleiche Qualität der Dienste zur Verfügung stehen. Zudem sollen die Preise, die Netzbetreiber sich gegenseitig für das Roaming in Rechnung stellen, weiter deutlich gesenkt werden. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

TDK Electronics widmet digitaler Transformation hohe Aufmerksamkeit 

Bei TDK Electronics in Deutschlandsberg geht man mit alternativen Verfahren neue, innovative Wege in der Elektronik. So wurde etwa ein keramische Festkörper-Akku auf den Markt gebracht, der Brandgefahr oder dem Auslaufen von Elektrolytflüssigkeit ein Ende setzt. Innovationen wie diese haben bei TDK eine zentrale Bedeutung. Aber auch andere Produkte, die in der digitalen Zukunft zum Einsatz kommen, gehen im steirischen Werk vom Band. „Wir sind Kompetenzzentrum für keramische Bauelemente und entwickeln elektronische Hightech-Produkte. Unsere Lösungen tragen dazu bei, dass die Anwendungen des Kunden weniger Energie verbrauchen“, sagt Geschäftsführer Michael Stahl. Bei den eingesetzten Materialien werde darauf geachtet, die Umwelt nicht zu belasten. Schon jetzt produziert man unter anderem mit selbst erzeugtem Solarstrom: „Unsere Photovoltaikanlage erzeugt rund 500 Megawattstunden Strom im Jahr“, sagt Stahl. Diese und andere Investitionen in alternative Energien spielen am Standort künftig eine wichtige Rolle. (Krone/Steiermark S. 32)

IFN Holding übernimmt deutschen Onlinehändler für Fenster und Türen

Die oberösterreichische IFN Holding AG hat die Mehrheit am größten deutschen Onlinehändler von Fenstern und Türen, nämlich an der Stuttgarter Neuffer Ges.m.H, erworben. Damit wird die Familienholding Europas Nummer eins beim Fenster-Onlinekauf. Die erfolgreiche IFN-Holding, zu der außer Internorm auch etliche andere Firmen gehören, hat zuletzt 653 Mio. Euro Umsatz und ein Betriebsergebnis von 47,1 Mio. Euro erwirtschaftet. IFN-Miteigentümer Christian Klinger: „Neuffer ist ein traditionsreicher Familienbetrieb, der sich seit einiger Zeit total den Online-Plattformen widmet und damit sehr erfolgreich agiert.“ Die von Neuffer erzielten 30 Mio. Umsatz sollen bald viel mehr werden. Christian Klinger: „In der sehr traditionellen Branche ist diese Nummer-Eins-Position als größter Onlineanbieter von Fenstern und Türen zukunftsreich. Wir haben keine Bankschulden und wollen damit international wachsen, die Voraussetzungen dazu haben wir in Europa.“ (Kurier S. 15, Krone S. 8, OÖN S. 7)

Erster Wasserstoffbus fährt ab Jänner 2022 durch Wien

Am Rande der Stadt Wien, am Gelände der Busgarage Leopoldau, wurde die erste Wasserstofftankstelle Wiens eröffnet, die künftig ausschließlich Busse und Lkw versorgen soll. Das Gemeinschaftsprojekt von Wien Energie, Wiener Netzen und Wiener Linien soll bei der Dekarbonisierung des Straßenverkehrs helfen. Einen ersten Abnehmer für den Treibstoff gibt es auch schon. Die Wiener Linien haben sich einen Hyundai Elec City Brennstoffzellenbus zugelegt. Er soll ab Jänner 2022 seinen Testeinsatz starten. Er wird dabei auf mehreren Wiener Buslinien fahren und kostenlos Fahrgäste mitnehmen. Die Tankstelle stehe nicht allein den Wiener Linien zur Verfügung. Eine zweite Wasserstofftankstelle in Wien sei bereits in Planung, erklärten die Projektverantwortlichen. Sie soll neben einer Elektrolyseanlage in Simmering entstehen, wo ab 2023 grüner Wasserstoff produziert werden soll. Verläuft der Testeinsatz des ersten Busses erfolgreich, sollen weitere angeschafft werden. Bis 2024 könnten dann zehn Wasserstoff-Busse auf der Linie 39A eingesetzt werden. (Kurier S. 13)

Großauftrag bei Batteriehersteller Banner verlängert

Der Batteriehersteller Banner aus Leonding vertieft die Zusammenarbeit mit einem Großkunden. Für einen deutschen Autobauer liefert Banner bis Ende 2023 Blei-Säure-Batterien. Der ursprüngliche Vertrag wäre mit Jahresende ausgelaufen, das bestehende Liefervolumen wurde um 15 Mio. Euro auf 50 Mio. Euro aufgestockt. „Das ist für uns nicht alltäglich“, betont Franz Märzinger, bei Banner für Vertrieb und Marketing zuständig. Das Geschäft in der Autoindustrie stabilisiere sich nach Halbleiter- und Lieferturbulenzen langsam, sagt Märzinger. Ein Drittel des Umsatzes macht Banner mit der Erstausstattung von Fahrzeugen, der Großteil sind Ersatzprodukte im Handel und in Kfz-Werkstätten. Im laufenden Geschäftsjahr (per Ende März) rechnet Banner mit einem Plus von 3,5 Prozent. Zuletzt wurden mit 805 Beschäftigen 270 Mio. Euro erzielt. (OÖN S. 8, Volksblatt S. 22)

Erema-Geschäftsführer: Industrie bei grüner Transformation nicht überfordern

Manfred Hackl, Geschäftsführer der Erema-Gruppe, ist mit seinen Firmen Weltmarktführer bei Recycling-Maschinen. Aus seiner Sicht ist für Erema alles positiv, was den grünen Gedanken fördere. Es nütze aber nichts, wenn das zu einer Überforderung der heimischen Industrie führe und der Standort nicht mehr wettbewerbsfähig sei. Angesprochen darauf, ob sein Unternehmen von der grünen Transformation profitiert, sagt Hackl: „Das schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Das Österreich-Geschäft ist für uns mit nur zwei Prozent überschaubar, da hilft mir die grüne Regierungsbeteiligung nicht viel. Für mich ist wichtig, dass die Schritte Kontinuität bringen. Es nutzt nichts, wenn wir heute einen großen Schritt nach vorne machen und morgen wieder zwei zurück.“ Letztlich sei es bei der grünen Transformation wichtig, alle mitzunehmen. (Presse S. 23)

Studie: Österreicher setzen weiter auf Anlageklassiker

Gemäß einer repräsentativen Integral-Studie der Vorarlberger Sparkassen, im Auftrag der Erste Bank, setzt man in Österreich trotz steigender Inflationsrate und anhaltendem Niedrigzinsumfeld weiter auf die bewährten klassischen Anlageformen: Wertpapiere verzeichnen den größten Zugewinn und steigen von 28 auf 35 Prozentpunkte im Beliebtheitsranking. Die Pensionsvorsorge bleibt als Anlageform im Zwölf-Monats-Trend stabil auf 27 Prozent. Die durchschnittliche Veranlagungshöhe geht allerdings von rund 5.800 Euro auf 4.900 Euro zurück. Ein Fünftel der Befragten plant in den nächsten zwölf Monaten keinerlei Geldanlagen. „Die Inflation, die in Österreich mit 3,7 Prozent auf ihren höchsten Wert seit 13 Jahren gestiegen ist, reduziert nicht nur die Kaufkraft eines angesparten Vermögens, sondern auch die Altersvorsorge. Durch die Nullzins-Politik der EZB und die steigenden Preise verlieren wir hierzulande Milliarden am Sparbuch. Umso wichtiger ist es, sich mit dem Thema Finanzen und Vorsorge intensiv auseinanderzusetzen. Das ist eine wertvolle Investition in die Zukunft“, äußert sich Martin Jäger, Vorstand der Dornbirner Sparkasse und Sprecher der Vorarlberger Sparkassen. (VN D1)

Corona-Hilfen: Flughafen-Salzburg-Chefin ortet „Wettbewerbsverzerrung“

Die Luftfahrt leidet wie kaum eine andere Branche unter der Corona-Krise. Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin der Salzburger Flughafen GmbH, rechnet mit rund 40 Mio. Euro, die dem Airport seit Pandemie-Beginn entgangen sind. Dennoch sei das Unternehmen, das zu 75 Prozent dem Land und zu 25 Prozent der Stadt Salzburg gehört, ohne Kredite und Zuschüsse der öffentlichen Hand ausgekommen. Wobei die Eigentümerstruktur beim Abruf von Corona-Hilfen nachteilig ist – dadurch ist der Airport nicht bezugsberechtigt. Ganghofer ortet eine „Wettbewerbsverzerrung". Eine Klage sei in Vorbereitung. Noch hofft man, dass der neue Finanzminister Magnus Brunner das Problem erkennt und gegensteuert. Der sei als früherer Staatssekretär im Verkehrsministerium mit der Materie „mehr als gut vertraut“. (SN L2-3)

Auszeichnung für Raiffeisenverband Salzburg 

Der Raiffeisenverband Salzburg (RVS) wurde bei der diesjährigen Verleihung der „Elite Report“-Preise in München, wie in den Vorjahren, mit der Höchstnote „summa cum laude“ ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis vom Fachmagazin „Elite Report“ und der deutschen Wirtschafts- und Finanzzeitung „Handelsblatt“. Von insgesamt 362 verglichenen Anbietern in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein wurden 51 Vermögensverwalter als „empfehlenswert“ eingestuft. In Österreich haben es vier Institute in das renommierte Ranking geschafft, darunter der RVS. (9.12. SN L21)