Wenn die E-Mail nicht korrekt dargestellt wird, klicken Sie bitte hier.

13.10.2021

Pressezusammenfassung, 13.10.2021
Logo

IV in den Medien

Unterkofler: Klimawandel als Herausforderung und Chance

Stolitzka: Stabilität aufrechterhalten und mit großen Projekten weitermachen

Allgemein

Wöchentliche Arbeitslosenzahlen erneut unter Vorkrisenniveau

IMAS-Studie: Rückgang bei klassischen Sparformen

Automobilimporteure: Autopreise ziehen durch Chipkrise weiter an

EU nimmt mit erster grüner Anleihe zwölf Mrd. Euro ein

IWF hebt Ausblick für die Eurozone 2021 an

IV-Mitglieder in den Medien

Verbund-CEO: Auf Österreichs Energiewirtschaft kommen große Aufgaben zu 

Familienunternehmen pochen auf mehr Weitblick bei ökosozialer Steuerreform

Bettwaren-Nachfrage beflügelt Hefel Textil

Erste Stiftung fordert Steuerbefreiung für gemeinnützige Stiftungen

Joka feiert 100-jähriges Bestehen

Neue ÖBB-Anbindung von Villach nach Triest

Volksbank Vorarlberg verkleinert Vorstand 

IV in den Medien

Unterkofler: Klimawandel als Herausforderung und Chance

„Nur miteinander geht es, unsere Wirtschaft in Richtung Klimaverträglichkeit umzubauen“ – darüber waren sich IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler und Klimaschutzministerin Leonore Gewessler bei einer gemeinsamen Podiumsdiskussion einig. Hier bot sich Gelegenheit für Salzburger Unternehmen, praktische Beispiele anzusprechen wie die unverständliche Stilllegung von funktionierenden Kleinwasserkraftwerken, die Berücksichtigung von weitergeleitetem CO2 in der Zementherstellung oder die mögliche Reduktion von Lkw-Fahrten bei Erhöhung der Gesamtlast. „Langfristig können wir in Österreich und Europa aber nur dann vorangehen, wenn uns viele andere folgen – nur so bleibt unser Standort wettbewerbsfähig“, argumentierte Unterkofler. Für die Dekarbonisierung des Verkehrs- und Wirtschaftssektors brauche es in Zukunft wesentlich mehr Strom aus erneuerbaren Quellen. Die Erweiterung von Wind- und Photovoltaikanlagen funktioniere aber nur mithilfe der notwendigen Leitungen. „Daher müssen Genehmigungsverfahren für Großbauvorhaben massiv beschleunigt werden, wenn wir den zeitlichen Rahmen halten wollen“, erklärte Unterkofler. (SN L12)

Stolitzka: Stabilität aufrechterhalten und mit großen Projekten weitermachen

Auch seitens der Industrie sind die letzten Tage mit dem Umbau an der Regierungsspitze mit Spannung verfolgt worden, so IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka. Nun gehe es darum, die Stabilität aufrechtzuerhalten, sagt Stolitzka und appelliert daher an die Regierung: „Mit den großen Projekten weitermachen, vertrauensvoll zusammenarbeiten – dann ist das Bild in der Welt auch ein sehr gutes, das viele veranlassen wird, hier auch weiter zu investieren.“ Stolitzka sieht aber auch die Opposition in der Pflicht: „Die Opposition hat in diesen großen Themen, die anstehen, eine große Verantwortung für Österreich und sollte auch positive Beiträge leisten. Alle, die Verantwortung tragen über den Nationalrat, haben hier eine wichtige Aufgabe, die ich nicht immer erfüllt sehe und ich hoffe, man konzentriert sich darauf, fokussiert zu arbeiten und das gilt auch für die Opposition.“ (12.10. Radio Steiermark-Journal, orf.at)

Allgemein

Wöchentliche Arbeitslosenzahlen erneut unter Vorkrisenniveau

Der kräftige Konjunkturaufschwung lässt die Arbeitslosenzahlen weiter sinken. In der Vorwoche lagen die Arbeitslosenzahlen inklusive Schulungsteilnehmer erstmals unter dem Vorkrisenniveau. Diese Woche sind es um 3.745 Arbeitslose weniger als vor der Corona-Krise im Oktober 2019, vergangene Woche waren es 1.495 Betroffene weniger. 334.450 Personen sind derzeit entweder arbeitslos oder befinden sich in AMS-Schulungen, informierte das Arbeitsministerium. In der Vergleichswoche 2019 waren 338.195 Personen ohne Job. 2020 lag die Zahl der Arbeitslosen und Personen in Schulungen des Arbeitsmarktservice (AMS) um 73.947 über dem aktuellen Wert. Die Kurzarbeits-Anmeldungen lagen mit 69.077 betroffenen Personen im Vergleich zur Vorwoche auf annähernd konstantem Niveau. (Alle TZ)

IMAS-Studie: Rückgang bei klassischen Sparformen

Wie eine Studie des Meinungsforschungsinstituts IMAS im Auftrag der Erste Bank und der Sparkassen zeigt, entspannte die wirtschaftliche Erholung von der Corona-Pandemie auch die finanzielle Betroffenheit der Bevölkerung, wodurch der Trend zum Sparen weiterhin ungebrochen ist. 62 Prozent der Befragten geben an, dass das Sparbuch keine zeitgemäße Sparform mehr ist, gleichzeitig werden Wertpapier-Investments immer beliebter. Gerda Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende der Erste Bank, ortet jedoch eindeutigen Aufholbedarf in Sachen Finanzbildung. Die von der Bundesregierung angekündigte KESt-Befreiung für nachhaltige Investitionen würde in der Bevölkerung wesentliche Anreize schaffen, vermehrt in solche Produkte zu investieren. Stefanie Christina Huber, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse OÖ, sieht in Investmentfonds eine ertragreichere Alternative. Diese würden auch die Möglichkeit bieten, die Nachhaltigkeit bei der Geldanlage zu berücksichtigen. (Alle TZ)

Automobilimporteure: Autopreise ziehen durch Chipkrise weiter an

Aufgrund der Chipkrise prognostiziert Günther Kerle, Sprecher der Automobilimporteure, weiterhin steigende Autopreise. Er erwartet, dass die Preise um fünf bis sechs Prozent anziehen werden. „Die Preise selbst steigen nicht, aber die Rabatte gehen zurück", so Kerle. Mit einer Entspannung rechnet er frühestens im zweiten Halbjahr 2022. „Wobei, es gibt auch eine andere Entwicklung: Mercedes bietet seit Kurzem Sonderpreise für Autos ohne Zusatzausrüstung an, so Kerle. Damit kann Mercedes Autos mit weniger Chips ausliefern.“ (12.10. SN S. 11)

EU nimmt mit erster grüner Anleihe zwölf Mrd. Euro ein

Die Europäische Union hat bei der Ausgabe ihrer ersten grünen Anleihe, die eine Laufzeit von 15 Jahren hat, rund zwölf Mrd. Euro eingesammelt. Das ist die bisher höchste Summe für eine von der öffentlichen Hand begebene grüne Anleihe. Auch die Nachfrage nach dem Green Bond war enorm groß: Die Gebote der Investoren summierten sich auf 135 Mrd. Euro. Bis zu 250 Mrd. Euro sollen grüne Wertpapiere bis 2026 in die Kassen spülen – fast ein Drittel des Wiederaufbauprogramms „Next Generation EU“, das die Konjunktur nach der Krise wieder in Schwung bringen soll. „Das wird uns zum größten Emittenten grüner Anleihen der Welt machen“, erklärte EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn. Das Geld wird investiert, um die EU bis 2050 CO2-neutral zu machen. (Alle TZ)

IWF hebt Ausblick für die Eurozone 2021 an

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Konjunkturprognose für die Eurozone für heuer angehoben. Die Wirtschaft in der Währungsunion werde 2021 um 5,0 Prozent statt wie im Juli prognostiziert um 4,6 Prozent zulegen, teilte der IWF mit. Grund für die bessere Prognose ist ein höheres Wachstum in Frankreich und Italien. Für Österreich erwartet der IWF heuer 3,9 Prozent und 2022 4,5 Prozent, im April ging der IWF noch von 3,5 und 4,0 Prozent aus. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Verbund-CEO: Auf Österreichs Energiewirtschaft kommen große Aufgaben zu 

„Wir werden in den nächsten drei Jahren mehrere Mrd. Euro investieren müssen, das ist wirklich außerordentlich“, sagt Verbund-CEO Michael Strugl mit Blick auf Österreichs Energiezukunft. Dabei kommt dem Elektrizitätsversorgungsunternehmen eine wichtige Rolle zu – weil der Verbund dafür zu sorgen hat, dass Österreich nicht nur ausreichend mit Strom versorgt ist, sondern dass auch die Nachhaltigkeit weiter forciert wird. Bei der Stromerzeugung stammen beim Verbund bereits 97 Prozent aus erneuerbaren Quellen dank der Wasserkraft, aber, so Strugl: „Wir müssen zusätzlich wertvolle Ressourcen mobilisieren, durch Windkraft, Photovoltaik und den weiteren Ausbau bestehender Wasserkraftanlagen.“ Ein Schwerpunkt wird beim Ausbau der Speicherkapazitäten liegen, da die neuen „alternativen“ Energiequellen schwankende Erzeugungsmengen liefern, das muss abgefedert und ausgeglichen werden. Reißeck II, Limberg III und Kaprun sind Standorte, die mit mehreren hundert Mio. Euro „aufgerüstet“ werden. Neben den Speichermöglichkeiten wird auch ein forcierter Leitungsausbau notwendig sein. Strugl: „Wir brauchen Flexibilität für die neue Struktur der schwankenden Erzeugung.“ Seine Gewinnprognosen für heuer hat der Verbund indes erhöht. Angepeilt wird ein Unternehmensergebnis von 740 bis 810 Mio. Euro. (Krone S. 10, Presse S. 20, OÖN S. 12)

Familienunternehmen pochen auf mehr Weitblick bei ökosozialer Steuerreform

Unter dem Eindruck der kürzlich präsentierten ökosozialen Steuerreform diskutierten Helmut Fallmann, CEO des Softwareunternehmens Fabasoft, Michael Junghans, Sprecher der Geschäftsführung der WIG Wietersdorfer Holding, Matthias Unger, CEO Unger Stahlbau, und Stefan Fink, KPMG Österreich-Chief Economist, bei einem Round Table-Gespräch zum Thema „Wer zahlt die Krise?“. Dass in Österreich ein lang ersehnter Themenwechsel weg von COVID-19 hin zu Ökonomie und Ökologie stattgefunden hat, sei sehr begrüßenswert. Laut Unger seien die Rahmenbedingungen für die ökosoziale Weichenstellung bis 2025 jedoch nicht weit genug in die Zukunft gesteckt. „Denn die Wirtschaft beschäftigt sich mit ihren Planungen und Szenarien schon mit 2030 und darüber hinaus.“ Fallmann befindet die CO2-Bepreisung als sehr wichtig für die Kostenwahrheit. Hierfür sei ein Zertifizierungs­verfahren nach ESG-Kriterien (Envi­ronment, Social, Governance) sinnvoll. Fink bewertet das Corona-bedingte steigende Bewusstsein für die lokale Reindustrialisierung als positiv für die Ökologisierung. Was Engpässe in Lieferung und Produktion betref­fe, sei „der Leidensdruck inzwischen abnehmend, um Abhängigkeiten zu reduzieren, sich in den Rahmen­bedingungen für die Reindustriali­sierung robuster aufzustellen und die Resilienz der Wirtschaft zu för­dern“. Es gelte nun, den Leuten mitzugeben, dass sich Leistung loh­nen muss und im Zuge dessen müsse die Regierung die notwendigen Schritte zur Reduktion von Unterstützung setzen, ist Junghans überzeugt. (11.10. Presse S. 24+25)

Bettwaren-Nachfrage beflügelt Hefel Textil

Der Bettwarenhersteller Hefel Textil GmbH mit Stammsitz in Schwarzach hat im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 16,1 Mio. Euro erzielt. Das ist ein Plus von sieben Prozent gegenüber 2019 und das knapp höchste Geschäftsvolumen seit Bestehen des Unternehmens, erklärt die geschäftsführende Gesellschafterin Ulrike Hefel. Die starke Nachfrage nach Bettwaren scheint auch heuer ungebrochen. Nach den ersten drei Quartalen 2021 liege man beim Umsatz bei einem Plus von knapp 15 Prozent, so Hefel. „Wir gehen jedenfalls davon aus, dass wir das Gesamtjahr 2021 mit einem knapp zweistelligen Umsatzzuwachs abschließen können.“ Um dieser Entwicklung bei der Nachfrage noch besser begegnen zu können, rüstet Hefel Textil den Maschinenpark weiter auf. So wurde schon im vergangenen Jahr eine neue Daunenfüllanlage in Schwarzach in Betrieb genommen, ebenso wie zwei überbreite Webautomaten. Nächstes Jahr soll in Kefermarkt ein neuer Steppautomat seine Arbeit aufnehmen. Dadurch könne man die Produktionskapazitäten dort um 30 Prozent steigern. (VN D1, NVT S. 24-25)

Erste Stiftung fordert Steuerbefreiung für gemeinnützige Stiftungen

Die Stiftung der Erste Bank pocht auf eine Steuererleichterung für gemeinnützige Stiftungen. „Als Stiftung tun wir uns schwer, mit sozialen Organisationen ein Kooperationsverhältnis einzugehen, weil wir immer die volle Steuerlast abkriegen", erklärte CEO Boris Marte. Die derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich seien ungünstig, auch bürokratische Hürden stünden den Stiftungen im Weg. Konkret fordert Marte die im Programm der türkis-grünen Regierung verankerte Befreiung ökologischer und ethischer Investitionen von der KESt. (12.10. science.apa.at)

Joka feiert 100-jähriges Bestehen

In vierter Generation sind Anna Kapsamer-Fellner und ihr Bruder Johannes in der Geschäftsführung der Joka-Werke Johann Kapsamer GmbH & Co. KG tätig. Am Wochenende konnte das 100-Jahre-Jubiläum gefeiert werden. Den Beginn machte die Herstellung gefederter Betteinsätze, ab dem Jahr 1951 erzeugte Joka als einer der ersten Betriebe im deutschsprachigen Raum einteilige Federkernmatratzen. Bald darauf gab es als Werbeträger das Joka-Männchen. Heute werden Betten, Matratzen und Schlafsysteme erzeugt. (OÖN S. 11)

Neue ÖBB-Anbindung von Villach nach Triest

Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) stellt ab sofort eine neue Verbindung von Villach (Terminal Villach Süd) nach Triest auf Schienen. Die Abfahrtszeiten können bei dem Nonstop-Anschluss individuell vereinbart werden, wird bei den ÖBB betont. Die Verbindung eignet sich insbesondere für den Transport von Holz, Stahl, Aluminium und weiteren Nichteisenmetallen. Triest gilt als ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für internationale und maritime Handelsstrecken bis nach China. Der ÖBB-Terminalstandort in Fürnitz wird in den nächsten Jahren zum „Trockenhafen“ ausgebaut. (Krone/Kärnten S. 24, Kleine/Kärnten S. 28)

Volksbank Vorarlberg verkleinert Vorstand 

Bei der Volksbank Vorarlberg mit Zentrale in Rankweil ist es zu einer Verkleinerung des Vorstandes auf derzeit zwei Personen gekommen. Das bisherige dritte Vorstandsmitglied Martin Alge ist als Vorstand und Geschäftsleiter für die Bereiche Finanzen und Betrieb bei der Bank ausgeschieden. Alge hatte diese Funktion seit Oktober 2018 inne. Somit wird die Bank derzeit von den beiden Vorständen Gerhard Hamel und Helmut Winkler geführt. (VN D1, NVT S. 24)