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13.12.2021

Pressezusammenfassung, 13.12.2021
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IV in den Medien

Neuer „Kompetenzatlas“ in NÖ soll gegen Fachkräftemangel helfen

IV-OÖ: Konjunkturausblick bleibt trotz „komplexen“ Umfelds positiv

IV-Kärnten: Social Skills sind wichtig für Fachkräfte von morgen

IV-Salzburg unterstützt MINT-Projekt

Allgemein

Österreich will 2022 bis zu 65 Mrd. Euro am Markt aufnehmen

Lockdown: Hilfen für Kurz- und Saisonarbeit verlängert

Neue Dienstfreistellung für Risikogruppen gilt bis Ende März 2022

Produktionsindex im Oktober um 3,3 Prozent über Vorjahr

Pkw-Neuzulassungen weiter rückläufig

IV-Mitglieder in den Medien

Almdudler behauptet sich auch in Zeiten der Pandemie

Münze Österreich macht mit Cent-Münzen einen kleinen Gewinn 

NÖM: Starke Preisanstiege lassen Milch und Milchprodukte teurer werden  

Energieschub für die EVN

Stoelzle Oberglas beklagt Mehrkosten durch explodierende Strompreise 

Erste Bank: Vorstand stellt sich neu auf

Vorarlbergs Banken fordern erleichterten Eigenkapital-Aufbau für Betriebe

Neuer ÖBB-Fahrplan mit Verbesserungen

Post erwartet weiteren Schub bei Paketen 

Hilti & Jehle auf Erfolgsspur

IV in den Medien

Neuer „Kompetenzatlas“ in NÖ soll gegen Fachkräftemangel helfen

Mehr als acht von zehn Industriebetrieben in Niederösterreich sind schon jetzt vom Fachkräftemangel betroffen. Mit einem neuen Projekt, dem sogenannten Kompetenzatlas, will das Land Niederösterreich gemeinsam mit der IV-NÖ sowie den Sozialpartnern und dem AMS nun eine gute Übersicht über die Bildungs- und Fortbildungschancen ermöglichen, um dem Facharbeitermangel entsprechend gegenzusteuern. Im Wesentlichen ist der Kompetenzatlas eine weiterführende Informationsmöglichkeit, in dem man zu Talente-Checks aber auch zu konkreten Angeboten kommt. „Als besonders schwierig erweist sich die Rekrutierung für den MINT-Bereich – also für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dabei gibt es gerade dort die Arbeitsplätze der Zukunft. Wir müssen auch noch mehr dafür tun, damit Frauen eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung wählen. Im Moment wird hier noch viel zu viel Arbeitskräftepotenzial liegen gelassen“, gibt IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer zu bedenken. (12.12. Radio Niederösterreich-Journal, noe.orf.at)

IV-OÖ: Konjunkturausblick bleibt trotz „komplexen“ Umfelds positiv

Trotz des „komplexen“ Umfelds hat die IV-OÖ einen positiven Konjunkturausblick für das kommende Jahr gegeben. 2022 müsse aber auch gesellschaftlich „wieder an einem Strang gezogen werden“, hieß es. Österreich brauche in der aktuellen Corona-Lage Einigkeit und Geschlossenheit. Fehler im politischen Management der Krise und in der Kommunikation wurden gemacht, einige wären vermeidbar gewesen. „Jedenfalls braucht es nach Bewältigung der Pandemie den Anstoß für eine neue Wertediskussion über Eigenverantwortung sowie Rechte und Pflichten der Bürger in Österreich", betonte IV-OÖ-Präsident Axel Greiner. Das kommende Jahr werde für den Industriestandort Oberösterreich nicht weniger herausfordernd. Große Flexibilität sei weiterhin notwendig. (11.12. OÖN S. 13)

IV-Kärnten: Social Skills sind wichtig für Fachkräfte von morgen

Die IV-Kärnten legt bei der Ausbildung von Jugendlichen auch besonderen Wert auf Ausbildungen in Richtung Persönlichkeit – also Social Skills. Auch für die kleinen und großen privaten Herausforderungen hat die Industrie eine Antwort: Die Bandbreite reicht von Mobbing-Vermeidung über Sucht- und Schulden-Präventionsprogrammen bis zu Strategien gegen Gewalt. Dazu wird überall die betriebliche Gesundheitsförderung großgeschrieben. Und wenn es schulisch gerade einmal nicht klappt, dann bieten viele Betriebe auch Lernunterstützung mit kompetentem Personal. Eine immer wichtigere Rolle spielt die englische Sprache, die auf vielfältige Weise praktiziert wird. Über diverse Kurse und Austauschprogramme, vor allem bei Betrieben mit internationalen Standorten. (11.12. Kleine/Kärnten S. 61)

IV-Salzburg unterstützt MINT-Projekt

Derzeit tragen in Salzburg 62 Schulen und Kindergärten das MINT-Gütesiegel, das für drei Jahre vergeben wird. Ausgezeichnet werden Bildungseinrichtungen für innovatives Lernen in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) mit vielfältigen Zugängen für Mädchen und Burschen. Die sechste Ausschreibungsrunde ist im Gang. Bis 31. Jänner 2022 können sich alle Kindergärten und Schulen um das Gütesiegel bewerben. Die Einreichung erfolgt online unter www.mintschule.at. Das Gütesiegel ist eine gemeinsame Initiative des Bildungsministeriums, der Industriellenvereinigung, der Wissensfabrik Österreich und der Pädagogischen Hochschule Wien. Zudem unterstützt die IV-Salzburg entsprechende Onlinefortbildungen der Pädagogischen Hochschule Salzburg. Bisher wurde rund die Hälfte aller Salzburger Volksschulen mit Experimentierboxen ausgestattet – das sind 89 Schulen. (13.12. L8)

Allgemein

Österreich will 2022 bis zu 65 Mrd. Euro am Markt aufnehmen

Die Schuldenaufnahme für die Republik Österreich wird auch im kommenden Jahr wieder deutlich höher ausfallen als vor der Corona-Krise. Über den Finanzmarkt dürften 2022 zwischen 60 und 65 Mrd. Euro aufgenommen werden, gab die Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) bekannt. Das liegt ungefähr in derselben Größenordnung wie in den beiden Vorjahren und ist doppelt so hoch wie 2019, im letzten Jahr vor Ausbruch der Pandemie. Von den 60 bis 65 Mrd. Euro sollen rund 40 Mrd. Euro über Bundesanleihen und mindestens 18 Mrd. über weitere kurzfristige Instrumente finanziert werden. Die Verteilung bleibt damit im Vergleich zu den Vorjahren in etwa gleich. Darüber hinaus sind drei bis vier Neuemissionen geplant. Heuer belief sich das aufgenommene Volumen auf rund 62 Mrd. Euro. Es wurden drei neue Papiere begeben. (11.12. Alle TZ)

Lockdown: Hilfen für Kurz- und Saisonarbeit verlängert

Der „Langzeit-Kurzarbeit-Bonus“ und die Saisonstart-Hilfe werden an den ausgedehnten Lockdown angepasst und von 12. auf 17. Dezember verlängert, informierte Arbeitsminister Martin Kocher. Mit der Starthilfe soll die Abwanderung von Tourismusbeschäftigten gemildert, mit dem Bonus der Verlust durch lange Kurzarbeit geschmälert werden. „Mit der Anpassung der Saisonstarthilfe und des Langzeit-Kurzarbeit-Bonus reagieren wir einmal mehr rasch auf die aktuellen Gegebenheiten im Zusammenhang mit der Pandemie-Entwicklung", erklärte der Arbeitsminister. (11.12. Presse S. 30, SN S. 18, Volksblatt S. 21, TT S. 23)

Neue Dienstfreistellung für Risikogruppen gilt bis Ende März 2022

Die Dienstfreistellung von Risikogruppen wird durch eine neue Verordnung bis Ende März 2022 ermöglicht, die bisher gültige Verordnung läuft mit 14. Dezember aus. Für die Freistellung ab 15. Dezember ist ein neuerliches ärztliches Attest erforderlich, das sich betroffene Arbeitnehmer beim behandelnden Arzt ausstellen lassen können. Eine Dienstfreistellung erfolgt nun, wenn etwa eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist. (13.12. Kleine S. 4, OÖN S. 14)

Produktionsindex im Oktober um 3,3 Prozent über Vorjahr

Der arbeitstägig bereinigte Produktionsindex für den produzierenden Bereich ist im Oktober 2021 um 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Im Vergleich zum Vormonat September hat der Produktionsindex saisonal bereinigt um 0,2 Prozent abgenommen, gab die Statistik Austria bekannt. In der Industrie legte der Index im Jahresvergleich um 4,1 Prozent zu, im Baugewerbe betrug der Anstieg 1,6 Prozent. Starke Erhöhungen gab es bei Energie (+15 Prozent) und Vorleistungsgütern (+5,5 Prozent). (10.11. trend.at)

Pkw-Neuzulassungen weiter rückläufig

Die Pkw-Neuzulassungen waren auch im November rückläufig. 17.519 Autos wurden neu zugelassen, ein Minus im Jahresabstand von 12,6 Prozent. Der Anteil von rein elektrisch angetriebenen Pkw erreichte 20 Prozent. Seit Jahresbeginn 2021 wurden 222.155 Pkw neu zugelassen. Das sind um 1,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und um mehr als ein Viertel weniger Pkw-Neuzulassungen als im Vor-Corona-Jahr 2019, rechnete die Statistik Austria vor. Auf dem Nutzfahrzeugmarkt gab es bei den Neuzulassungen von Jänner bis November 2021 durchwegs Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden in den ersten elf Monaten dieses Jahres mit 347.884 Kraftfahrzeugen um 8,4 Prozent mehr Kfz als im entsprechenden Vorjahreszeitraum neu zum Verkehr zugelassen. (11.12. Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

Almdudler behauptet sich auch in Zeiten der Pandemie

Der Kräuterlimonadenhersteller Almdudler hat in seiner bald 65-jährigen Geschichte bereits einige Herausforderungen gemeistert. Eine davon stellte die Pandemie mit ihren Lockdowns dar. Als Lokale und Ferienhotellerie zu waren, holten sich die Leute das Kräuterkracherl „massenweise“ als Urlaubserinnerung nach Hause, berichtet Geschäftsführer Gerhard Schilling. Almdudler sei stark mit der österreichischen Identität verbunden. Das Trachtenpärchen vermittle ein unbeschwertes Lebensgefühl in den Alpen. „Vielen ist die Marke bekannt, vertraut und sympathisch“, betont Schilling die Einzigartigkeit der Kräuterlimonade. „Das haben wir im vergangenen Pandemiejahr gespürt, vor allem in Deutschland haben sich viele das Gefühl des Österreich-Urlaubs nach Hause geholt.“ Almdudler habe dort ein zweistelliges Wachstum verzeichnet, auch heuer sei es gut gelaufen. Bei den 0,35-Liter Almdudler-Glasflaschen hab es einen Boom gegeben. Die Exportquote liegt bei 35 Prozent, der Großteil geht nach Deutschland. Die Quote soll weiter steigen, in zehn Jahren soll laut Schilling die 50-Prozent-Marke erreicht werden. (12.12. Kurier S. 31)

Münze Österreich macht mit Cent-Münzen einen kleinen Gewinn 

Während in anderen Ländern die Herstellung der kupferroten Cent-Münzen bereits abgeschafft wurde, da sie ein Verlustgeschäft darstellten, macht die Münze Österreich AG damit sogar einen kleinen Gewinn. Die 100-Prozent-Tochter der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) produziert jährlich rund 100 Millionen Stück der kleinsten Cent-Münzen. Derzeit sind rund 4,5 Milliarden Stück Ein- und Zwei-Cent-Münzen in Umlauf. Ihr Wert beträgt 65 Mio. Euro. Das entspricht 3,6 Prozent des Gesamtumlaufs aller Euro-Münzen. Die Münze Österreich wirbt jedenfalls für den Einsatz von Scheinen und Münzen, die trotz der vielfältigen elektronischen Bezahlmöglichkeiten an den Kassen hierzulande nach wie vor die beliebtesten Zahlungsmittel sind. „Bares ist Wahres“, bekräftigte die Münze Österreich, deren Gewinn in den Staatshaushalt geht. Wer mit Karte zahle, unterstütze US-amerikanische und asiatische Zahlsysteme, hieß es. Zudem funktioniere Bargeld auch bei Serverausfällen und sei anonym. (11.12. WZ S. 11)

NÖM: Starke Preisanstiege lassen Milch und Milchprodukte teurer werden  

Holzpaletten sind für Transport und Lagerung in Handel, Industrie und sonstigen Wirtschaftszweigen kaum wegzudenken. Die niederösterreichische Molkerei NÖM hat rund eine Million dieser Holzpaletten im Umlauf, rund 100.000 davon müssen pro Jahr getauscht, also neu gekauft werden, weil sie sich nicht mehr reparieren lassen. Bei solchen Mengen wiegt finanziell durchaus schwer, was seit Pandemiebeginn passiert ist: Die Preise für Paletten haben sich zwischenzeitlich fast verdreifacht. Jetzt kosten sie verglichen mit dem Vor-Pandemie-Wert noch immer mehr als das Doppelte. „Seit 2000 ist der Paletten-Preis bei sechs bis acht Euro gelegen. Jetzt sind es 18 Euro“, erklärt NÖM-Chef Alfred Berger. Trotz der starken Preisanstiege bei Paletten sei dieses Thema aber nicht das einzige, das der Industrie finanziell zu schaffen mache, betont Berger. „Die Paletten sind da sogar noch unsere geringste Sorge.“ Strom, Plastikflaschen, Becher und Platinen, zählt Berger auf – hier hätten sich die Preise teilweise verdoppelt. Ein weiterer Preisanstieg bei Milch und Milchprodukten sei daher „unvermeidbar“. (13.12. Kurier S. 8)

Energieschub für die EVN

Einen regelrechten Energieschub dürfte für den Energieversorger EVN die Erhöhung des erwarteten Jahresergebnisses für 2020/2021 auf rund 325 Mio. Euro bewirkt haben. Zudem haben die Anleger wohl die für Jänner angekündigten Erhöhungen von Strom- und Gastarifen für die Kunden vorweggenommen, die der EVN wohl einiges bringen werden. Vorstandsvorsitzender Stefan Szyszkowitz wird die Bilanz am 16. Dezember vorlegen. Fix ist, dass der Umsatz bereits nach drei Quartalen um zwölf Prozent auf 1,8 Mrd. Euro gewachsen ist. Dass Unternehmensergebnis kletterte um 6,6 Prozent auf fast 225 Mio. Euro, die Nettoverschulung ist dabei deutlich gesunken. (11.12. Krone/WiMa)

Stoelzle Oberglas beklagt Mehrkosten durch explodierende Strompreise 

Als Glashütte mit einem relativ hohen Energiebedarf hat die Stoelzle Oberglas GmbH aus Köflach aufgrund der stark steigenden Strompreise aktuell „einen riesigen Nachteil“, berichtet deren Geschäftsführer Georg Feith. Ein Umstand, der sich nicht in ganz Europa widerspiegelt, bekräftigt er. „Wir kaufen wie viele andere an Strombörsen wie z. B. der EEX in Leipzig ein. Doch weil der österreichische Markt vom deutschen getrennt ist, kann nicht geliefert werden. Wir müssen daher einen Aufschlag zahlen, weil unser Lieferant im Inland Gaskraftwerke anschalten muss, um den Strom für uns zu produzieren.“ Den dadurch entstehenden Aufschlag beziffert Feith mit 30-50 Euro je Megawattstunde. „Das bedeutet unterm Strich, dass wir drei Prozent unseres Umsatzes nur für diese Mehrkosten ausgeben.“ Diesbezüglich sei Stölzle kein Einzelfall: „Das betrifft alle in der Industrie, die hohen Energiebedarf haben. Bei manchen fressen die zusätzlichen Ausgaben den halben Gewinn auf“, so Feith. (11.12. Krone/WiMa)

Erste Bank: Vorstand stellt sich neu auf

Nach dem Abgang des bisherigen Erste-Privatkundenvorstandes Thomas Schaufler Ende Oktober stellt sich der Vorstand der Erste Bank neu auf. Ab 2022 übernimmt Gerda Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende (CEO) und Chief Operating Officer (COO), zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben auch die Rolle der Privatkunden-Vorständin, teilte die Bank mit. Zudem wird Stefan Dörfler, bisher Finanzvorstand der Erste Group, ab dann auch CFO für die Erste Bank sein. Die Risiko-Vorständin für Erste Group und Erste Bank, Alexandra Habeler-Drabek, wird unverändert in ihrer Doppel-Vorstandsrolle bleiben. Firmenkunden-Vorstand Willibald Cernko wurde zudem in seiner Position sowie als stellvertretender CEO bis Ende 2024 verlängert. (11.12. Krone/WiMa, SN S. 21, WZ S. 10, Volksblatt S. 20)

Vorarlbergs Banken fordern erleichterten Eigenkapital-Aufbau für Betriebe

Durch den jüngsten Lockdown ist der finanzielle Leidensdruck in Teilen der Wirtschaft weiter groß. Ein leistungsfähiger und robuster Bankensektor wäre dabei ein wichtiger Stabilisator der Wirtschaft. „Wenn man ihn seine Aufgabe wahrnehmen lässt“, betont Michael Haller, Vorarlberger Bankensprecher und Vorstandsdirektor der Hypo Vorarlberg Bank AG. „Die heimischen Banken wollen Kredite zur Verfügung stellen und damit die Liquidität der vom Lockdown stark belasteten Branchen sichern helfen, können dies jedoch aufgrund von laufend stärker einschränkenden Vorgaben der Aufsicht immer weniger“, sagt Haller. „Hilfen, vor allem zur Sicherung der Liquidität, braucht es nicht nur kurzfristig, sondern verlässlich über einen längeren Zeitraum hinaus“, fordert Haller. Die Banken müssten in einem zunehmend engeren regulatorischen Korsett agieren, in dem die Aufsicht ihnen wenig Spielräume gewähre, weil diese vor allem die Finanzmarktstabilität im Auge habe. (13.12. VN D1)

Neuer ÖBB-Fahrplan mit Verbesserungen

Am 12. Dezember ist der neue Bahnfahrplan in Kraft getreten. Die ÖBB melden Ausweitungen auf der Strecke Graz-Linz und ein 15-Minuten-Intervall auf der Verbindung St. Pölten-Wien. Pendlern werden auch zusätzliche Verbindungen angeboten. Zudem gibt es einen neuen Informationsgong und einen Sonderinformationsgong, um die Aufmerksamkeit der Bahnpassagiere etwa bei Störungen zu erhöhen. Darüber hinaus wurde das Preissystem erweitert. Je früher gebucht wird, desto niedriger ist der Preis. (13.12. Österreich S. 17)

Post erwartet weiteren Schub bei Paketen 

Die Österreichische Post AG ist vor Corona jedes Jahr schon um rund zehn Prozent gewachsen. Im Vorjahr gab es noch einmal einen gewaltigen Wachstumssprung um 30 Prozent von 127 auf 166 Millionen Pakete Jahresmenge. „Heuer erwarten wir in Summe rund 185 Millionen. Natürlich ist dann ein Lockdown wie auch jetzt der vierte noch einmal ein Schub. Wir haben aktuell eine Tagesmenge von rund einer Million Pakete“, berichtet Peter Umundum, Vorstandsdirektor für Paket & Logistik. Der Spitzentageswert im vergangenen Jahr war 1,3 Millionen. Das werde man heuer zwar nicht ganz erreichen. Aber die Durchschnittsmenge sei nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau, so der Post-Vorstand. „Wir erwarten weiterhin jährlich ein Wachstum im hohen einstelligen Bereich.“ (11.12. SN L16-17)

Hilti & Jehle auf Erfolgsspur

Innovationen, Zukunftsentscheidungen und neue Herausforderungen haben das Geschäftsjahr 2020/21 bei Hilti & Jehle geprägt. Mit einer Betriebsleistung von 116,4 Mio. Euro zieht das Feldkircher Bauunternehmen eine zufriedenstellende Bilanz und erreicht damit wieder das Niveau von vor Beginn der COVID-19-Pandemie. Vor allem ist es gelungen, die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben, erklärten die Geschäftsführer. (13.12. Krone/Vorarlberg S. 21)