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19.11.2021

Pressezusammenfassung, 19.11.2021
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IV in den Medien

Swarovski: Wirtschaftswachstum nutzt allen

IV-NÖ präsentiert Lehrlingskampagne

Allgemein

Lockdown in Oberösterreich und Salzburg

Sozialpartner fordern nach Corona-Gipfel klare Entscheidungen

Nationalrat: Budget 2022 beschlossen

Wifo: Lockdown-Kosten schwer abschätzbar

Klimawandel: Sparte Industrie beschloss Resolution mit Forderungskatalog 

Pkw-Neuzulassungen zurückgegangen 

Studie: Wien und OÖ profitieren von APG-Stromnetzausbau

EU-Beihilferegeln bis Juni 2022 verlängert

IV-Mitglieder in den Medien

VIG mit deutlich mehr Gewinn nach drei Quartalen

UNIQA mit kräftigem Gewinnplus bis September

Kapsch TrafficCom: Ergebnis im ersten Halbjahr wieder positiv 

Wienerberger peilt neues Rekordergebnis an

Kiesabbau in Feldkirch wird konkreter – Hilti & Jehle mit an Bord

Wietersdorfer revitalisiert Kraftwerkskette

ÖBB verbessern Fahrplan im Flachgau 

Gasteiner Bergbahnen schafft preisliche Anreize für Besucher

IV in den Medien

Swarovski: Wirtschaftswachstum nutzt allen

Laut einer Umfrage der IV-Tirol sind 50 Prozent der befragten Tiroler der Ansicht, dass Wirtschaftswachstum nicht notwendig sei. „Wirtschaftswachstum ist aber notwendig, weil nur wenige Menschen bereit sind, ihren Konsum einzuschränken, und viele gleichzeitig ein regelmäßiges Steigen der Leistungen des Wohlfahrtsstaates erwarten. Die dafür erforderlichen finanziellen Mittel können nur von den Steuerleistungen der Unternehmen und der in ihnen arbeitenden Menschen kommen. Sparen am Sozialsystem, um die dadurch ausgelösten Kosten zu senken, ist wohl keine Option“, sagt IV-Tirol-Präsident Christoph Swarovski. Die Industrie unternimmt immer schon große Anstrengungen, um Wachstum zu ermöglichen und gleichzeitig den Verbrauch von Ressourcen durch deren schonenderen Einsatz zu reduzieren, und in Zukunft wird ein zunehmender Teil der Wirtschaftsleistung die „Green Industry“ erbringen. Die Lösung der Klimafrage liegt laut Swarovski somit nicht im Verzicht des Konsumenten und im Herunterfahren der Wirtschaft, „sondern in der Nutzung neuer Technologien mit einer leistungsfähigen Wirtschaft als wesentliche Grundlage“. (TT/Industrie Tirol S. 11)

IV-NÖ präsentiert Lehrlingskampagne

Die Industriellenvereinigung NÖ hat eine Imagekampagne gestartet, um Jugendliche für Industrieberufe zu begeistern. In einer Umfrage gaben 48 Prozent der Industriebetriebe in Niederösterreich an, vom Fachkräftemangel eher stark betroffen zu sein. Ein Drittel sagte, man sei „sehr stark“ betroffen. Vor allem in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik (den sogenannten MINT-Berufen) werden Mitarbeiter gesucht. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer NÖ will man daher nun verstärkt junge Menschen gezielt ansprechen und für eine Lehre in der Industrie begeistern. Das Ziel: verstärkt Ausbildungswege ins Schaufenster stellen, die in Bildungsdebatten, vor allem aber auch in vielen Familien, nicht die Beachtung fänden, die sie verdienten. (Presse-Beilage S. 4)

Allgemein

Lockdown in Oberösterreich und Salzburg

Oberösterreich und Salzburg gehen ab Montag in einen Lockdown. Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer will im Zuge dessen auch die Schulen schließen, da Schülerinnen und Schüler wegen der vielen Neuinfektionen in dieser Altersgruppe auch die Eltern anstecken würden. Der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer will sich bei der Landeshauptleute-Konferenz am heutigen Freitag in Tirol für einen bundesweiten Lockdown einsetzen. Werde es nicht dazu kommen, würden Oberösterreich und Salzburg in einen „mehrwöchigen Lockdown gehen“. Gemeinsam mit den Bundesländern wird die Regierung heute über weitere bundesweite Maßnahmen entscheiden, um die vierte Welle zu brechen. IV-Generalsekretär Christoph Neumayer sprach sich dafür aus, „pauschale Schulschließungen“ möglichst zu vermeiden. Diese dürften nur das allerletzte Mittel sein. „Die Industrie hat größten Respekt vor der aktuellen Gesundheitssituation. Aber bei Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie müssen alle negativen Folgen für alle Betroffenen – Kinder, Lehrende, Eltern, Unternehmen und ihre Beschäftigten – berücksichtigt werden“, betonte der IV-Generalsekretär. Daher brauche es, solange es geht, einen geregelten Bildungsbetrieb mit offenen Schulen und Kindergärten. (Alle TZ) 

Die IV-Position zum Thema finden Sie HIER

Sozialpartner fordern nach Corona-Gipfel klare Entscheidungen

Die Sozialpartner haben am Donnerstag nach einem Corona-Gipfel im Kanzleramt klare Entscheidungen gefordert. Die Regierung hatte Vertreter von Industriellenvereinigung, WKÖ, ÖGB und AK zu Gesprächen empfangen, um weitere mögliche Maßnahmen angesichts der hohen Fallzahlen und der dramatischen Lage auf den Intensivstationen zu erörtern. Auf Regierungsseite nahmen Bundeskanzler Alexander Schallenberg, Vizekanzler Werner Kogler und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein teil, ebenso Arbeitsminister Martin Kocher und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. IV-Präsident Georg Knill und IV-Generalsekretär Christoph Neumayer haben dabei auf die zentralen Herausforderungen in den Unternehmen hingewiesen. Für die Industrie ist entscheidend, dass klare Entscheidungen und Maßnahmen zur Reduktion der COVID-19-Ausbreitung verständlich und nachvollziehbar sowie praktikabel und möglichst unbürokratisch handhabbar sein müssen. Konsens herrschte überdies darüber, dass die Impfbereitschaft dringend erhöht werden müsse. (Alle TZ)

Nationalrat: Budget 2022 beschlossen

Im gestrigen Nationalrat wurde nach drei-tägiger Debatte das Bundesbudget 2022 beschlossen. Vorgesehen ist ein gesamtstaatliches Defizit von 2,3 Prozent der Wirtschaftsleistung, was einen deutlichen Rückgang bedeuten würde, und eine leicht reduzierte Schuldenquote von 79,1 Prozent. Allerdings sind diese Ziele wegen des bevorstehenden vierten Corona-Lockdowns nun wieder deutlich infrage gestellt. Zu den großen Budgetgewinnern gehört der Klimaschutz. Gut schneiden auch Wissenschaft, Bildung und Inneres ab. Deutlich niedrigere Aufwendungen erwartet die Regierung im Arbeitsmarktbereich dank des Sinkens der Arbeitslosenzahlen und wohl auch dezenterer Aufwendungen für die Kurzarbeit, auch dies aber unter Corona-Vorbehalt. (Alle TZ)

Wifo: Lockdown-Kosten schwer abschätzbar

Die Kosten für einen weiteren bundesweiten harten Lockdown sind laut Wirtschaftsforschern nur sehr schwer abzuschätzen. „Ein Lockdown drei, vier Wochen früher hätte schon weniger wirtschaftlichen Schaden angerichtet", so der Ökonom Josef Baumgartner vom Wirtschaftsforschungsinstituts. „Eine konkrete Einschätzung zu geben, was das BIP-mäßig heißt, ist sehr schwierig“, so der Ökonom zu einem möglichen vierten Lockdown. Im ersten Lockdown sei der wöchentliche BIP-Verlust mit 1,7 bis 1,8 Mrd. Euro pro Woche jedenfalls am höchsten gewesen. Dieser sei aber nur eine bedingt gute Benchmark, da damals auch der produzierende Bereich stark eingeschränkt war. (OÖN S. 13, Volksblatt S. 18, WZ S. 11)

Klimawandel: Sparte Industrie beschloss Resolution mit Forderungskatalog 

Die Bundessparte Industrie hat im Kampf gegen den Klimawandel nun die Resolution „Die österreichische Industrie am Weg zur Klimaneutralität“ beschlossen und darin zwölf Forderungen an die Bundesregierung formuliert. Besonders wichtig: Energie-Versorgungssicherheit zu wettbewerbsfähigen Preisen. Die Politik habe national wie auf europäischer Ebene – mit dem Fit-for-55-Paket der EU und dem österreichischen Regierungsprogramm – ambitionierte Vorgaben vorgelegt, so Sparten-Obmann Sigi Menz. „Auf dem Weg zur Klimaneutralität gibt es derzeit aber noch viele offene Fragen. Unsere Betriebe brauchen Antworten darauf und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Deswegen haben wir nun in einer Resolution unsere Forderungen an die Politik festgehalten“, so Menz. (Volksblatt S. 25)

Pkw-Neuzulassungen zurückgegangen 

Bei den Pkw-Neuzulassungen wurde im Oktober europaweit ein spürbarer Rückgang verzeichnet, besonders stark war dies in Österreich der Fall. Das ist in Kombination mit den Lieferengpässen bei Rohstoffen und Chips kein gutes Zeichen für Österreichs Industrie. Die Autozulieferer beschäftigen über 80.000 Menschen in mehr als 900 Unternehmen. Die Exportquote beträgt rund 90 Prozent, der Anteil der Autozulieferindustrie an der Wertschöpfung der österreichischen Sachgütererzeugung liegt bei zehn Prozent. 665.001 Autos wurden in Europa neu zugelassen, um 30,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In Österreich waren es 14.755 Fahrzeuge, ein Rückgang von 39 Prozent, geht aus den aktuellen Zahlen des europäischen Herstellerverbands Acea hervor. (Presse S. 16, Kleine S. 37, WZ S. 10)

Studie: Wien und OÖ profitieren von APG-Stromnetzausbau

Ohne den weiteren Ausbau der Stromnetze wird es keine Energiewende geben. Der Betreiber der Übertragungsnetze, die Austrian Power Grid (APG), wird daher bis 2031 rund 3,5 Mrd. Euro in die heimischen Stromnetze investieren. Zu den ökonomischen Folgen der Ausbaupläne hat Christian Helmenstein, Chef des Economica-Instituts, nun eine Studie vorgelegt. Von den 3,5 Mrd. Euro Investitionsvolumen bleiben 2,1 Mrd. an Wertschöpfung in Österreich. In der Studie wird diese auf die Bundesländer aufgeteilt. Es geht um die Frage, wo die Unternehmen angesiedelt sind, die Aufträge bekommen. Sieger mit 35 Prozent der Gesamtwertschöpfung ist Wien. Mit 25 Prozent folgt Oberösterreich. Auch der Effekt der Netz-Investitionen auf die Arbeitsplätze wurde berechnet. Von den rund 17.000 Jahresbeschäftigungsverhältnissen, die eine Direktfolge der Investitionen sind, entfällt ein Großteil auf Wien, gefolgt von den Bundesländern Oberösterreich und Kärnten. Nach wie vor ein großes Problem für den Netzausbau sind die langen Genehmigungsverfahren. Thomas Karall, kaufmännischer Vorstand der APG, drängt daher auf eine rasche Änderung der Rahmenbedingungen für die Genehmigungsverfahren. (Kurier S. 15, WZ S. 10)

EU-Beihilferegeln bis Juni 2022 verlängert

Damit die Staaten die Betriebe wegen der anhaltenden Corona-Krise weiter unterstützen können, hat die EU-Kommission die Sonderregeln für staatliche Beihilfen bis Ende Juni 2022 verlängert. Zudem weitete sie den Beihilferahmen um zwei neue Instrumente aus. Diese sollen die Liquidität stärken sowie direkte Anreize für zukunftsorientierte private Investitionen schaffen. Der neue Beihilferahmen bilde die Grundlage für die weiteren Corona-Hilfen, die gerade erarbeitet würden, begrüßte Finanzminister Gernot Blümel den Schritt. Weiters beschloss die EU, dass längerfristig wirkende staatliche Unterstützungen wie Kreditgarantien oder Haftungen nun ohne Zeitdruck bis Mitte 2023 in andere Maßnahmen (beispielsweise Beteiligungen) umgewandelt werden können. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

VIG mit deutlich mehr Gewinn nach drei Quartalen

Die Vienna Insurance Group (VIG) hat heuer in den ersten neun Monaten eine kräftige Gewinnsteigerung erzielt. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) wuchs im Jahresabstand um 41,2 Prozent auf 376,1 Mio. Euro, der Nettogewinn legte um 53,6 Prozent auf 281,5 Mio. Euro zu. Das Prämienvolumen wuchs um 5,1 Prozent auf 8,39 Mrd. Euro. Die Marktführung in Österreich und die Position als größter Industrieversicherer in CEE habe man ausgebaut. Das prämienmäßig höchste Plus habe es in Tschechien, Polen und Rumänien gegeben. Der Ausblick für das Gesamtjahr 2021 wurde bestätigt. Demnach soll das EGT in einer Bandbreite von 450 bis 500 Mio. Euro zu liegen kommen und die Combined Ratio rund 95 Prozent betragen. Die Erwartung eines Prämienvolumens von rund 10,4 Mrd. Euro werde voraussichtlich leicht übertroffen werden, erklärte die VIG-Gruppe. (Alle TZ)

UNIQA mit kräftigem Gewinnplus bis September

Trotz hoher Unwetterschäden bis Sommer und schwierigen Veranlagungsbedingungen hat die UNIQA Insurance Group AG heuer bis September den Gewinn kräftig gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) kletterte binnen Jahresfrist um 40 Prozent auf 298,7 Mio. Euro, das Unternehmensergebnis legte um 42 Prozent auf 235,8 Mio. Euro zu. Das EGT werde im Gesamtjahr 2021 voraussichtlich bei 330 bis 350 Mio. Euro liegen, bestätigte die UNIQA die bisherige Guidance. Der Mitarbeiterstand erhöhte sich im Jahresabstand durch die AXA-Zukäufe von 12.776 auf 14.681. In Sachen Corona appellierte UNIQA-CEO Andreas Brandstetter, man sollte „ohne Kompromisse“ auf die Meinung der Virologen hören. Die Politik sollte hier zu einer einheitlichen Meinung kommen, so Brandstetter. Bereits seit dem ersten Quartal unterstütze die UNIQA Impfkampagnen. „Wir empfehlen eindeutig impfen zu gehen. Diese Position vertreten wir auch bei uns.“ (Alle TZ)

Kapsch TrafficCom: Ergebnis im ersten Halbjahr wieder positiv 

Der Wiener Mauttechnologie-Anbieter Kapsch TrafficCom hat im ersten Halbjahr 2021/22 das Betriebsergebnis (EBIT) wieder ins Plus auf elf Mio. Euro gedreht. Die EBIT-Marge stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des letzten Geschäftsjahres um rund 27 Prozentpunkte auf vier Prozent. Der Umsatz blieb mit 255,2 Mio. Euro nahezu stabil. „Ich bin froh zu sehen, dass die Maßnahmen zur Restrukturierung Wirkung zeigen. Die Gruppe spürt jedoch weiterhin die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Daher wird der Hauptfokus im zweiten Halbjahr auf dem Aufrechterhalten der Kostendisziplin und auf der Akquisition von Neugeschäft liegen“, hielt Vorstandsvorsitzender Georg Kapsch fest. Für das Gesamtjahr 2021/22 wird ein Umsatzplus von rund zehn Prozent auf 550 Mio. Euro angestrebt, die EBIT-Marge soll bei drei Prozent liegen. Kapsch erwartet zudem Zuwächse in Nordamerika sowie ein sich weiter erholendes Komponentengeschäft. (Kurier S. 14, OÖN S. 13)

Wienerberger peilt neues Rekordergebnis an

Das heimische Baustoffunternehmen Wienerberger steigerte den Umsatz im dritten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreswert um mehr als 13 Prozent auf rund eine Mrd. Euro. Auch das Nettoergebnis konnte auf 115 Mio. Euro kräftig erhöht werden. Anfang Oktober hat Wienerberger zudem den US-Ziegelhersteller Meridian Brick übernommen. Für das Gesamtjahr peilt man nun ein Rekordergebnis an – auch, wenn die eingeschränkte Verfügbarkeit von Rohstoffen und allgemein steigende Kosten weiterhin belasten würden. (Presse S. 19)

Kiesabbau in Feldkirch wird konkreter – Hilti & Jehle mit an Bord

Seit die Landesregierung das Moratorium für Nass-Baggerungen im Jahr 2018 aufgrund drohender Rohstoff- und Deponie-Engpässe aufgehoben hat, werden im Gebiet Paspels in Feldkirch wieder große Kiesgewinnungs-Pläne geschmiedet. Nun will die Agrargemeinschaft Altgemeinde Altenstadt als Grundbesitzerin gemeinsam mit Hilti & Jehle auf einer Fläche im Ausmaß von rund 50 Fußballfeldern rund 7,5 Millionen Tonnen Kies abbauen und 8 Millionen Kubikmeter Aushubmaterial einbauen. Im Jahr 2020 gründeten die genannten Akteure die Kiesverwertung Feldkirch Paspels GmbH. Beide Partner halten jeweils 50 Prozent an der Gesellschaft. Gerechnet wird mit einer Einreichung im Frühjahr 2022. „Wir haben uns ganz bewusst für den langen Weg eines UVP-Verfahrens entschieden. Unser Projekt soll für alle transparent und nachvollziehbar sein“, sagt Hilti & Jehle-Geschäftsführer Alexander Stroppa. (NVT S. 28-29)

Wietersdorfer revitalisiert Kraftwerkskette

Die Kärntner Wietersdorfer Holding investiert zwölf Mio. Euro in die Revitalisierung ihrer Kraftwerkskette. Innerhalb von zwei Jahren wurde das alte Kraftwerk Wietersdorf durch einen Neubau ersetzt. Die Kraftwerke Hornburg und Eberstein wurden zusammengelegt und ebenfalls durch einen Neubau ersetzt. Im dritten Kraftwerk in Wieting wurde die Automatisierungstechnik erneuert. Darüber hinaus wurden Fischaufstiegs-Hilfen im Bereich der Wehranlagen eingebaut. Am Donnerstag luden Christina Fromme-Knoch, Eigentümervertreterin und Aufsichtsratsvorsitzende sowie Geschäftsführer Michael Junghans zur Eröffnung nach Wietersdorf, wo das „Kraftwerk I“ direkt neben dem Zementwerk steht. „Mit nun mehr 18.000 Megawattstunden Strom im Jahr ist es uns möglich, ein Viertel des Energiebedarfs für das Zementwerk Wietersdorf mit eigenem Grünstrom zu decken“, so Fromme-Knoch. (Kleine/Kärnten S. 34-35) 

ÖBB verbessern Fahrplan im Flachgau 

Am 12. Dezember tritt europaweit ein neuer Fahrplan in Kraft. Die ÖBB versprechen Verbesserungen für die Fahrgäste. So werde das oberösterreichische Mattigtal stärker an Salzburg angebunden und bis Friedburg mit modernen Elektrotriebzügen bedient. „Im Flachgau wird ein umfangreicher Ausbau der Verbindungen am Wochenende umgesetzt“, gaben die ÖBB bekannt. „Bereits seit September halten in Seekirchen drei Züge pro Stunde und Richtung. Künftig wird auch an Sonn- und Feiertagen die Regionalzuglinie 21 stündlich zusätzlich zur S-Bahn-Linie 2 fahren.“ Und im Fernverkehr startet ein direkter Nightjet künftig drei Mal pro Woche nach Paris. (SN L12)

Gasteiner Bergbahnen schafft preisliche Anreize für Besucher

„Wir fahren weiterhin auf Sicht“, sagte Franz Schafflinger, Vorstand der Gasteiner Bergbahnen. Eine Prognose für den heurigen Winter wagte er nicht. Es gäbe unterschiedliche Szenarien. Wichtig sei, nicht nur die österreichische Lage im Blick zu haben. „Es geht vor allem auch um das Infektionsgeschehen in den Ländern unserer Gäste“, zeigt der Vorstand auf. „Wir müssen unsere Besucher künftig lenken“, so Schafflinger. Das soll vor allem durch dynamische Preise gelingen. „Die preislichen Anreize müssen so groß sein, dass ein wirklicher Vorteil für die Besucher entsteht.“ Zur Strategie der Gasteiner: Beim Kauf im Webshop variieren die Preise künftig je nach Kaufzeitpunkt. Wer früher kauft, spart. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, eine Geld-zurück-Garantie für zwei Euro pro Karte zu erwerben. (18.11. SN L6)