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20.10.2021

Pressezusammenfassung, 20.10.2021
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IV in den Medien

Salzer: HTL als Sprungbrett in die NÖ Industrie

IV-Salzburg: „Neustart statt Comeback“ beim Industrie- und Zukunftsforum

Allgemein

3G am Arbeitsplatz kommt

Arbeitslosigkeit samt Schulungen so gering wie seit 2012 nicht mehr

Lieferprobleme sind auch innereuropäisches Problem 

OECD erwartet bis 2060 nur mehr langsames Wachstum

Corona: Schulen sollen von Verwaltungsaufgaben entlastet werden

Neuer Forschungsfördertopf für „große Blöcke" und Systemverbesserung

Corona trieb Digitalisierung der Unternehmen voran

Thierry wird Generalsekretär des Europäischen Forums Alpbach

IV-Mitglieder in den Medien

Telekom Austria hebt Ausblick nach „starkem“ dritten Quartal an

APG stockt Stromnetzausbau-Budget auf

Austria Email übernimmt 70 Prozent der deutschen Thermic Energy

Lafarge will ab 2025 CO2-freien Zement produzieren

KTM gibt Gas mit der Entwicklung des E-Motorrads

Flughafen Wien peilt schwarze Null an

Post: Paketversand sorgt für Wachstumsboom

GAW technologies liefert Aufbereitungssystem nach Schweden

Saubermacher an der Spitze von globalem Ranking 

Steiermärkische Sparkasse: Eröffnung am Eisernen Tor 

Wimmer International entwickelte abgasfreien E-Bagger 

Gebrüder Weiss-CEO drängt auf Maßnahmen für nachhaltigere Logistik 

Collini Holding erweitert Vorstandsriege

IV in den Medien

Salzer: HTL als Sprungbrett in die NÖ Industrie

Die Ausbildung an einer Höheren technischen Lehranstalt (HTL) genießt nicht nur ein hohes Ansehen, sondern ist auch ein Türöffner für eine Karriere in der Industrie. „HTLs sind ein internationales Alleinstellungsmerkmal und eine wichtige Bereicherung für unseren Industriestandort“, sagt IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer. Allein die Verfügbarkeit von HTL- Absolventen hat oftmals bei Standortentscheidungen internationaler Unternehmen in Österreich eine entscheidende Rolle gespielt. Vor allem in der Industrie wird der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften zunehmend zum Thema. Die Corona-Pandemie hat die Situation noch einmal verschärft. So werden junge Talente vor allem im MINT-Bereich von vielen Unternehmen in der heimischen Industrie gesucht. Gerade hier sind HTL-Absolventen gefragter denn je. Zwei von drei Unternehmen, die einen Job im MINT-Bereich ausgeschrieben haben, suchen bevorzugt Absolventen einer HTL. „Diese Fachkräfte aus den HTLs sind unheimlich wichtig für die Industrie in Niederösterreich“, erklärt Salzer. Zugleich gebe es für Absolventen von HTLs in der Industrie überdurchschnittlich gute Aufstiegs- und Verdienstchancen. (NÖN/Heimat Niederösterreich)

IV-Salzburg: „Neustart statt Comeback“ beim Industrie- und Zukunftsforum

Die wirtschaftliche Situation in der Pandemie, die Auswirkungen der Steuerreform und die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt. Diese Themen beleuchtete Monika Köppl-Turyna, Direktorin des EcoAustria – Instituts für Wirtschaftsforschung“ am Dienstag im Hangar-7. Das Motto des Vortrags beim Industrie- und Zukunftsforums lautete „Neustart statt Comeback.“ Nach fast zwei Jahren Pause konnte die Veranstaltung von IV-Salzburg, Oberbank und „Salzburger Nachrichten“ wieder stattfinden. (SN L12)

Allgemein

3G am Arbeitsplatz kommt

Die Koalition hat sich mit der SPÖ in Bezug auf die 3G-Regelung am Arbeitsplatz verständigt. Damit ist eine Blockade der gesetzlichen Grundlage für die Neuregelung vom Tisch. Im Gegenzug sollen betriebliche Tests auch nach Ende Oktober kostenfrei bleiben. In den nächsten Tagen wird jene Verordnung erwartet, die die genauen Modalitäten für 3G regelt. Wer nicht alleine arbeitet, wird entweder geimpft, in den vergangenen sechs Monaten genesen oder aktuell getestet sein müssen, um seinen Job ausüben zu können. Ob es für nur Getestete Zusatzregeln wie Maskenpflicht geben wird, ist noch unklar. Die Industriellenvereinigung betont, für die Industrie sei wichtig, dass praktikable Lösungen mit möglichst geringem bürokratischem Aufwand für Unternehmen vorgesehen würden. (Alle TZ)

Arbeitslosigkeit samt Schulungen so gering wie seit 2012 nicht mehr

335.334 Menschen sind aktuell arbeitslos oder machen eine Schulung beim Arbeitsmarktservice (AMS). Die Arbeitslosigkeit inklusive Schulungen lag letztmals 2012 unter dem aktuellen Wert, teilte das Arbeitsministerium mit. Verglichen zum Wert in der gleichen Woche im Vorjahr sind damit aktuell um 7.529 Personen weniger arbeitslos oder in Schulung. Die Zahl der AMS-Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer liegt derzeit bei 71.289 Personen. Das sind um 1.275 Personen mehr als in der vergangenen Woche. Die Zahl der beim AMS arbeitslos gemeldeten Personen liegt aktuell bei 264.045 Menschen. „Obwohl es zu dieser Zeit des Jahres üblich ist, dass erste saisonale Effekte eintreten, bewegt sich die Arbeitslosigkeit weiterhin auf konstantem Niveau“, so der Arbeitsminister Martin Kocher. (Alle TZ)

Lieferprobleme sind auch innereuropäisches Problem 

Der Chipmangel und gröbere Verzögerungen bei Lieferketten, vor allem aus Asien, führen zu immensen Verwerfungen auf den internationalen Märkten, vor allem aber in Europa. „Wir haben schon sechs Tage nicht produzieren können, weil die Motorensteuerung fehlt“, sagte Sigi Wolf, neuer Eigentümer des Lkw-Werks Steyr Automotive bei einer Podiumsdiskussion. Schnell wurde dabei klar, dass die EU eine Mitschuld an der Situation trage. „Die EU ist nicht fähig, eine einheitliche Linie zu fahren“, so Wolf. Europa könne nicht alles selbst produzieren, daher sei eine Globalisierung notwendig, jedoch zu fairen Bedingungen. Für Michael Kocher, Chef der Österreich-Tochter der Novartis sei das Problem vielschichtiger. So habe es bei seinem Unternehmen keine Lieferprobleme mit China gegeben, sehr wohl aber mit Italien oder Polen. „Wenn die Fabriken nicht ausgelastet sind, sind wir nicht wettbewerbsfähig.“ Höhere Preise seien nicht durchzusetzen, weil sonst viele Regierungen erst recht wieder in Asien günstiger einkaufen würden. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck fordert daher ein neues Wettbewerbsrecht, damit Staaten Produktionen einfacher und rascher unterstützen dürfen. (Kurier S. 11)

OECD erwartet bis 2060 nur mehr langsames Wachstum

Die wirtschaftlich entwickelten Länder müssen sich langfristig auf eine Halbierung des Wirtschaftswachstums einstellen. Um die negativen Folgen daraus abzufangen, braucht es vor allem Reformen des Arbeitsmarkts und des Pensionssystems – sonst drohen Steuererhöhungen, schreibt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einer Langfristprognose bis 2060. Im Euroraum sieht die OECD ein weitgehend stabiles Wachstum – aber auf grundsätzlich niedrigerem Niveau. Die Wirtschaft der OECD- und G20-Länder zusammen werde 2060 nur mehr um etwa eineinhalb Prozent wachsen, statt wie derzeit um drei Prozent, erwartet die OECD. Für die Eurozone geht die OECD nach mageren 2010er-Jahren zwischen 2025 und 2060 von einem Pro-Kopf-Wachstum zwischen 1,0 und 1,1 Prozent aus. In Österreich dürfte das Trendwachstum etwas niedriger, bei 0,8 bis 1,0 Prozent, liegen. (Alle TZ)

Corona: Schulen sollen von Verwaltungsaufgaben entlastet werden

Bildungsministerium und Gewerkschaft haben sich auf eine Entlastung der Schulen von Verwaltung geeinigt. Die Bekämpfung der Pandemie habe den Schulen viel Bürokratie und Verwaltungsarbeit zugemutet, in dieser Situation brauche es nicht noch zusätzliche bürokratische Anforderungen, so Bildungsminister Heinz Faßmann. Konkret müssen laut Bildungsressort die eigentlich für Jänner 2022 vorgesehenen Schulentwicklungspläne und das Qualitätshandbuch für Schulen erst ein Jahr später vorgelegt werden. Außerdem werden Zusatzerhebungen reduziert, konkret wird die statistische Erhebung zu Deutschförderklassen und -kursen diesmal ersatzlos gestrichen und erst mit der standardmäßigen Schulstatistik Anfang 2022 durchgeführt. (Standard S. 10)

Neuer Forschungsfördertopf für „große Blöcke" und Systemverbesserung

Mit dem in der Vorwoche vorgestellten Bundesbudget wird der Ausfall der Mittel der Nationalstiftung für Forschung kompensiert. Ab 2022 stehen mit dem neuen „Fonds Zukunft Österreich", zu dem die Nationalstiftung weiterentwickelt wird, jährlich 140 Mio. Euro bis 2025 zur Verfügung. Bildungsminister Heinz Faßmann strebt mit den Mitteln auch die Förderung „größerer Blöcke" sowie „systemische Verbesserungen von Forschungsstrukturen" an. (Standard S. 10)

Corona trieb Digitalisierung der Unternehmen voran

Die Corona-Pandemie hat in Österreich die Digitalisierung der Unternehmen beschleunigt, zeigen Daten der Statistik Austria. „Im Jahr 2020 wurden deutlich mehr virtuelle Besprechungen oder Remote-Zugriffe auf Computer-Systeme verzeichnet. Zudem hat fast jedes fünfte Unternehmen im Verkauf stärker auf Websites, Apps oder Online-Marktplätze gesetzt", so Statistik-Austria Generaldirektor Tobias Thomas. Technologien, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren, werden von 9 Prozent aller Unternehmen genutzt, vor allem in größeren Firmen. Während 7 Prozent der kleinen Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte) und 15 Prozent der mittelgroßen Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) KI-basierte Technologien nutzten, waren es bei großen Unternehmen (250 und mehr Mitarbeiter) fast ein Drittel (32 Prozent). (Presse S. 13, OÖN S. 9)

Thierry wird Generalsekretär des Europäischen Forums Alpbach

Der Politikberater und ehemalige NEOS-Bundesgeschäftsführer Feri Thierry wird Anfang Jänner 2022 Generalsekretär des Europäischen Forums Alpbach (EFA) und löst somit den bisherigen Generalsekretär, Ex-Rewe-Manager Werner Wutscher, und Stiftungs-Geschäftsführerin Sonja Jöchtl ab. Verein und Stiftung werden zusammengelegt, „um als Organisation schlagkräftiger zu werden", erläuterte EFA-Präsident Andreas Treichl. (Standard S. 5, Volksblatt S. 3)

IV-Mitglieder in den Medien

Telekom Austria hebt Ausblick nach „starkem“ dritten Quartal an

Die Telekom Austria AG berichtet von einem „starken“ dritten Quartal 2021 und hat den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Die Umsatzerlöse legten im Jahresvergleich um 5,5 Prozent zu, die Service-Umsätze wuchsen um 6,2 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 8,4 Prozent. Das Nettoergebnis des dritten Quartals lag bei 181 Mio. Euro und damit 26,9 Prozent über 2020. „Aufgrund der starken operativen Trends heben wir den Ausblick für das Gesamtjahr 2021 an und erwarten nun ein Wachstum des Konzernumsatzes von drei bis vier Prozent“, so die Telekom Austria. Vor allem eine starke Nachfrage nach Wifi-Routern konnte die Zahlen im dritten Quartal stützen. Betrachtet man die ersten neun Monate des heurigen Jahres, so zeigt sich ein Umsatzplus von 4,2 Prozent auf 3,507 Mrd. Euro, das EBITDA erhöhte sich um 7,7 Prozent auf 1,306 Mrd. Euro, das Betriebsergebnis um 16,7 Prozent auf 594,6 Mio. Euro und das Nettoergebnis um 20 Prozent auf 414,8 Mio. Euro. (Standard S. 19, TT S. 22)

APG stockt Stromnetzausbau-Budget auf

Die Umstellung der Stromversorgung auf Erneuerbare und die schrittweise Dekarbonisierung anderer Sektoren erfordert noch mehr Investitionen in das Hochspannungsnetz. In den kommenden zehn Jahren will die Austrian Power Grid (APG) bis zu 3,5 Mrd. Euro in ihre Netze stecken, um 400 Mio. Euro mehr als vor einem Jahr gedacht. Dafür wünscht man sich raschere Genehmigungen, den Schutz bestehender Netz-Trassen und eine abgestimmte Gesamtplanung bis hin zu Speichern und Erzeugung. „Die 3,5 Mrd. Euro sollten wir zeitgerecht umsetzen können", sagte der kaufmännische APG-Vorstandsdirektor Thomas Karall. Die in Bau befindliche 380-kV-Salzburgleitung komme eigentlich zehn Jahre zu spät. Bestehende Trassen sollten von anderen Widmungen freigehalten werden, um 110- oder 220-kV-Leitungen bei Bedarf schneller aufrüsten zu können, so der technische APG-Vorstand Gerhard Christiner. (Alle TZ)

Austria Email übernimmt 70 Prozent der deutschen Thermic Energy

Die Austria Email, ein Hersteller von Warmwasser-Speichern mit Sitz in Knittelfeld, hat die Übernahme von 70 Prozent der deutschen Thermic Energy abgeschlossen. Der Spezialist für Puffer- und Trinkwasserspeicher mit 150 Beschäftigten erzielte zuletzt einen Umsatz von 22 Mio. Euro. Austria Email ist seit 2015 Teil der französischen Groupe Atlantic. Thermic Energy bleibt den Angaben zufolge ein eigenständiges Unternehmen, der Firmengründer wird auch weiterhin das operative Geschäft leiten. Die Groupe Atlanic und die Austria Email wollen mit der Thermic Energy „die stark wachsende Nachfrage durch die Energiewende und die Chancen aus dem europaweiten Boom bei Heizungs-und Warmwassersanierungen vereint ergreifen“, so Austria-Email-CEO Martin Hagleitner, der bei der Groupe Atlantic auch für die Geschäfte in der DACH-Region verantwortlich ist. (Kleine S. 28, VN D2)

Lafarge will ab 2025 CO2-freien Zement produzieren

Anfang 2020 haben der Zementhersteller Lafarge, die OMV, Borealis und der Verbund ein Pilotprojekt namens „C2PAT“ (Carbon to Produkt Austria) gestartet. Ziel ist, Zement CO2-frei zu produzieren. Lafarge-Projektleiter Joseph Kitzweger konkretisiert: „Das Projekt machen wir, um damit ein Zementwerk erstmals vollständig zu dekarbonisieren: Wir wollen das CO2 in der Produktion einfangen und Wasserstoff, also H2, beimengen, um dann daraus Kohlenwasserstoffe herzustellen. Aus denen werden in weiterer Folge diverse Kunststoffe erzeugt. Derzeit nutzen Zementwerke Kunststoffe als Brennstoff. Mit dem Projekt wird das in der Verbrennung freigesetzte CO2 eingefangen und daraus neuer Kunststoff erzeugt. „Wir schaffen also einen vollständigen Kunststoffkreislauf“, so Kitzweger. Um die Technik in die Massenproduktion zu starten, müssen diese Technologien in erster Linie vom Labormaßstab in den industriellen Maßstab übertragen werden. Auf die Frage, wann es den ersten kompletten CO2-frei erzeugten Zement in Österreich geben wird, antwortet Kitzweger: „Den haben wir bis 2025, wenn unsere Demo-Anlage in Betrieb geht. Das gesamte Werk Mannersdorf auf einen CO2-freien Betrieb umzustellen, das wollen wir bis 2030 schaffen.“ (SN S. 17)

KTM gibt Gas mit der Entwicklung des E-Motorrads

In Anif-Niederalm entwickelt der Zweiradspezialist KTM mit 140 Mitarbeitern seine zukünftigen E-Motorräder, dazu befinden sich am Standort seit 2008 die KTM-Technologies, das Kompetenzzentrum für Konzept- und Technologieentwicklung mit Schwerpunkt Leichtbau. 20 Mio. Euro wurden in die neue gemeinsame Ideenschmiede investiert, 7.800 Quadratmeter Nutzfläche stehen zur Verfügung. In Entwicklung befinden sich bis 2023 die Husqvarna E-Pilen im A1-Führerscheinsegment (125-ccm-Klasse) sowie weitere noch nicht veröffentlichte Modelle. „Wir wollen die elektrifizierte Stückzahl auf 100.000 erhöhen“ erklärt der Technische Direktor der KTM-Antriebsstrang-Entwicklung, Helfried Sorger. Im Drei-Jahres-Plan peile man jährlich 30.000 bis 50.000 zusätzliche E-Zweiräder an. (SN L16-17)

Flughafen Wien peilt schwarze Null an

Für 2022 herrschte wegen der Nachzieheffekte „viel Optimismus am Markt“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Geschäftsreisen kämen wieder zurück, auch der touristische Flugverkehr. Auch das Kongressgeschäft werde wieder anziehen. „Das Schlimmste liegt hinter uns“, erklärt Flughafen-Vorstand Günther Ofner. Nach einem Verlust im Vorjahr rechnet man nun mit „einer schwarzen Null“. Dank Kurzarbeit kam der Flughafen bis jetzt auch ohne Kündigungen durch. (Alle TZ)

Post: Paketversand sorgt für Wachstumsboom

Im ersten Halbjahr 2021 hat die Post erstmals mit Paketen mehr Wachstum erzielt als mit Briefen, so werde es heuer noch einmal einen Zuwachs von 20 Prozent geben, nach einem Plus von 30 Prozent im Vorjahr. Post-Vorstand Peter Umundum zeigt sich zuversichtlich: „Mitgrund für dieses Wachstum ist zudem, dass wir schon seit vielen Jahren in Südosteuropa im Paketgeschäft tätig sind und dort ebenfalls zugelegt haben.“ Zusätzlich konsolidiert man seit August 2020 mit der Aras Kargo in der Türkei. Amazon spiele eine große Rolle, es sei einerseits der größte Kunde in Österreich, werde aber aufgrund der immer stärker werdenden Eigenzustellung zum größten Wettbewerber. (Presse S. 14)

GAW technologies liefert Aufbereitungssystem nach Schweden

Das traditionsreiche Grazer Technologieunternehmen GAW technologies wurde vom schwedischen Unternehmen Renewcell, das 2022 eine völlig neuartige Textilrecyclinganlage in Betrieb nimmt, mit der Lieferung eines sogenannten Hydrosulfit-Lösungssystems beauftragt. Diese GAW-Systeme sind weltweit im Einsatz – bisher aber vor allem in der Papierindustrie. Mit der Anlage wird das in Pulverform angelieferte Produkt gelöst und für die weitere Verarbeitung aufbereitet, Hydrosulfit/Natriumdithionit ist ein Bleich- und Reduktionsmittel mit geringer Toxizität, das zur Entfärbung von Farbpigmenten verwendet wird. Die GAW-Anlage soll dabei helfen, Millionen von Kleidungsstücken zu Circulose zu recyceln. Bei GAW technologies freut man sich, mit dieser Technologie in ein neues, zukunftsträchtiges Geschäftsfeld vorstoßen zu können, wie die Geschäftsführer Nina Pildner-Steinburg und Wolfgang Senner betonen: „Renewcell ist auf dem besten Weg, die Modebranche zu revolutionieren, und für uns ist es ein perfektes Referenzprojekt im Bereich Textilrecycling.“ (Kleine S. 30)

Saubermacher an der Spitze von globalem Ranking 

Das steirische Entsorgungsunternehmen Saubermacher konnte zum vierten Mal in Folge die höchste Branchenpunktezahl bei der internationalen Nachhaltigkeitsbewertung von Global Real Estate Sustainability Benchmark (Gresb) erreichen. Für die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung sei Saubermacher auf 96 von 100 möglichen Punkten gekommen, gab der Entsorgungsspezialist bekannt. Das entspreche der höchsten Bewertung unter allen 550 erfassten Entsorgungsunternehmen. Der Branchenschnitt lag bei 72 Punkten. (Kleine S. 26)

Steiermärkische Sparkasse: Eröffnung am Eisernen Tor 

Auf rund 800 Quadratmetern erstreckt sich die neue – und erste – Flagship-Filiale der Steiermärkischen Sparkasse im Herzen von Graz, die gestern eröffnet wurde. Am Eisernen Tor stehen Kunden auf zwei Geschossen unter anderem elf Multimedia-Beratungsräume sowie eine österreichweit einzigartige SB-Safe-Anlage zur Verfügung. Vorstandschef Gerhard Fabisch sprach von einer Kombination aus „Tradition und Innovation“. (Kleine S. 30)

Wimmer International entwickelte abgasfreien E-Bagger 

Noch muss er während des Arbeitsprozesses ans Stromnetz angeschlossen sein, aber an einem zeitlich befristeten Batteriebetrieb wird gearbeitet: Wimmer International hat einen elektrisch betriebenen Tunnelbagger entwickelt und testet ihn derzeit im Zentrum Am Berg am Erzberg. Der „eBadger“ ist eine von zwei Neuentwicklungen des Thalgauer Unternehmens. Weil der 2018 herausgebrachte Tunnelvortriebs-Bagger „Blue Badger“ für den Einsatz in Abwasser- oder Versorgungstunneln mit einem Querschnitt von oft weniger als 3,5 Metern schlicht zu groß war, wurde jetzt der „miniBadger“ entwickelt. Er kann ab einer Arbeitshöhe von 2,7 Metern eingesetzt werden. (19.10. SN L11)

Gebrüder Weiss-CEO drängt auf Maßnahmen für nachhaltigere Logistik 

„Die Logistikbranche hat speziell in der Corona-Krise bewiesen, dass wir unseren Verpflichtungen nachkommen und Erwartungshaltungen von Konsumenten und Unternehmen erfüllen – Stichwort: Impfstofflieferungen. Damit Logistik funktioniert, braucht es entsprechende Prozesse und großen persönlichen Einsatz auf vielen Ebenen. Da fehlt es allerdings am Mindset in der Gesellschaft“, sagt Wolfram Senger-Weiss, CEO des Vorarlberger Logistikers Gebrüder Weiss. Ebenso wäre mehr Wertschätzung für den Beruf des LKW-Fahrers angebracht. Gebrüder Weiss setzt zahlreiche Maßnahmen, um Logistik nachhaltiger zu machen. „Als Unternehmen richten wir den Fokus auf Prozessoptimierungen und bewegen uns in Richtung Klimaneutralität, setzen Aktivitäten bei Solaranlagen und Reduktion bei Verbräuchen. In der Zustellung testen wir E-Transporter, da gibt es schon relativ vernünftige Lösungen. Bei schweren LKW gibt es keine wirklich serienreifen Fahrzeuge mit nachhaltigen Antriebsformen, lediglich Pilotfahrzeuge. Hier wären wir gut beraten, technologieoffensiver zu agieren und uns politisch nicht nur auf die E-Mobilität zu fokussieren“, so Senger-Weiss. (19.10. Krone/Vorarlberg S. 38)

Collini Holding erweitert Vorstandsriege

Der Oberflächenveredler Collini hat ein zweites Vorstandsmitglied neben CEO Günther Reis bestellt. Hubert Schaller wurde als COO in den Vorstand der Collini Holding AG berufen. Schaller übernimmt die Gesamtverantwortung für die Produktion. Die oberste Führungsebene bei Collini besteht nicht nur aus den beiden Vorständen Günther Reis und Hubert Schaller. Zum Führungskreis gehören auch Dietmar Bechtold (Finanzen), Martin Netzer (Technik) und Adriana Collini (Kundenangelegenheiten). (VN D2)