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26.11.2021

Pressezusammenfassung, 26.11.2021
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IV in den Medien

Stolitzka sieht große Herausforderungen bei Lieferketten und Fachkräften

Top-Leistungen beim Lehrlingswettbewerb der IV-Kärnten 

Allgemein

Fristverlängerung bei Fixkostenzuschuss und Verlustersatz

Ökostrom-Förderbeitrag fällt 2022 wegen teurer Energie aus

Wifo: Regionale Wirtschaft im zweiten Quartal auf Erholungskurs

Mitfinanzierung von 848 Projekten in Wasser-Infrastruktur genehmigt

EMA empfiehlt Zulassung von Corona-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren

IV-Mitglieder in den Medien

SBO nach drei Quartalen mit solidem Wachstum 

KTM strukturiert MotoGP-Führung neu

Rhomberg Bahntechnik: Vorarbeiten für „Stuttgart 21“ abgeschlossen

Austria Email-CEO: Könnten Exportnation für energieeffiziente Lösungen werden

Wienerberger-CEO fordert steuerlichen Vorteil für Sanierungen

RLB-Vorarlberg-Vorstandsvorsitzender: Keine Zinswende in Sicht

RLB OÖ als „Bank des Jahres“ ausgezeichnet

IV in den Medien

Stolitzka sieht große Herausforderungen bei Lieferketten und Fachkräften

In der steirischen Industrie laufen die Maschinen zwar noch auf Hochtouren, doch IV-Steiermark-Präsident Stefan Stolitzka warnt: „Wir stehen wieder vor enormen Herausforderungen. Lieferketten sind bereits nachhaltig beeinträchtigt, hinzu kommt der akute Fachkräftemangel.“ Dieser werde durch zusätzliche Corona-bedingte Krankenstände und Quarantänefälle weiter befeuert. Das Institut für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS) geht davon aus, dass das neuerliche Runterfahren die steirische Wirtschaft zwischen 70 und 100 Mio. Euro pro Woche kostet. (Krone/Steiermark S. 10-11)

Top-Leistungen beim Lehrlingswettbewerb der IV-Kärnten 

Beim Lehrlingswettbewerb der IV-Kärnten konnten 63 Lehrlinge aus 21 Kärntner Industriebetrieben in Deutsch, Englisch und Mathematik ihr Können unter Beweis stellen. Vor allem bei den Themen Instagram und Mobbing konnten die jungen Leute bei der Jury mit Detailwissen punkten. Die Herausforderung war bedingt durch Pandemie und Lockdown noch einmal größer. „Wir haben natürlich überlegt, ob wir in diesen Zeiten überhaupt einen Wettbewerb machen können – aber warum sollen gerade die Jugendlichen wieder draufzahlen“, meinte IV-Kärnten-Geschäftsführerin Claudia Mischensky. Präsentiert wurde digital über die Plattform Teams, weshalb neben Gliederung und Inhalt auch das digitale Auftreten in die Bewertung eingeflossen ist. Vom Hauptsponsor Kärntner Sparkasse gab es für die ersten Plätze jeweils 1.000, 750 und 500 Euro. Die technische Leitung des herausfordernden Online-Bewerbs lag bei Wolfgang Pucher, dem Bildungsexperten der IV-Kärnten. (Krone/Kärnten S. 30, Kleine/Kärnten S. 32-33)

Allgemein

Fristverlängerung bei Fixkostenzuschuss und Verlustersatz

Unternehmen und deren Steuerberatern wird mehr Zeit eingeräumt, um die Anträge für Wirtschaftshilfen abzuarbeiten. Das Finanzministerium hat die Antragsfristen für den „Fixkostenzuschuss 800.000“ und den „Verlustersatz I“ von Jahresende auf Ende März 2022 verlängert. Die Hilfsinstrumente decken Fixkosten und Verluste im Zeitraum vom 16. September 2020 bis zum 30. Juni 2021 ab. Dieser Beantragungszeitraum gelte nach wie vor, hieß es aus dem Finanzressort. Bisher wurden nach Angaben des Finanzministeriums für den „Fixkostenzuschuss 800.000“ knapp 75.000 Anträge gestellt und über 870 Mio. Euro ausbezahlt. Für den „Verlustersatz I“ seien knapp 3.000 Anträge gestellt und über 560 Mio. Euro ausbezahlt worden. (Alle TZ)

Ökostrom-Förderbeitrag fällt 2022 wegen teurer Energie aus

Der Ökostrom-Förderbeitrag wird angesichts der hohen Energiepreise im kommenden Jahr ausfallen – alle heimischen Haushalte und Unternehmen werden 2022 davon befreit. Das hat das Klimaschutzministerium im Einvernehmen mit dem Wirtschaftsministerium beschlossen. Die betreffende Verordnung wird mit 1. Jänner in Kraft treten, teilte das Klimaschutzministerium am Donnerstag mit. Für einen durchschnittlichen Haushalt würden sich rund 67 Euro Kosteneinsparung im Jahr 2022 ergeben. (Alle TZ)

Wifo: Regionale Wirtschaft im zweiten Quartal auf Erholungskurs

Während aktuell die vierte Corona-Welle den Konjunktur-Aufholprozess der westlichen Bundesländer gefährdet, hat sich die regionale Wirtschaft im Frühjahr deutlich und zügig erholt. Das belegen die nun vorliegenden Wifo-Daten aus den Bundesländern zum zweiten Quartal. Besonders die Tourismus-Länder im Westen erholten sich im Zeitraum April bis Juni. Der kräftige Aufschwung des zweiten Quartals habe alle Bundesländer erfasst und in sämtlichen Regionen auf einer breiten Basis gefußt, erklärte das Wifo. Daher habe sich auch der Arbeitsmarkt in allen Ländern entspannt: Die Beschäftigung habe überall deutlich zugenommen – die Zahl der Arbeitslosen sei in allen Bundesländern im deutlich zweistelligen Bereich gesunken. (Alle TZ)

Mitfinanzierung von 848 Projekten in Wasser-Infrastruktur genehmigt

848 Projekte und Förderungen in Höhe von 93 Mio. Euro „in die Zukunft der Wasser-Infrastruktur“ hat das Landwirtschaftsministerium genehmigt. Mit diesen Mitfinanzierungen aus öffentlichen Mitteln würden Investitionen in Höhe von 254 Mio. Euro ausgelöst werden, informierte die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger. Mit der Förderungszusage werden die Mittel für 463 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung freigegeben. Auch in die Ökologisierung von Gewässern wird investiert: Für Sanierungsmaßnahmen von Flusslandschaften stellt die Bundesregierung bis 2027 zusätzlich 200 Mio. Euro zur Verfügung. Im Bereich Hochwasserschutz gab die Ministerin grünes Licht für insgesamt 362 Projekte. (Kurier/Burgenland S. 20, Volksblatt S. 17, TT S. 5)

EMA empfiehlt Zulassung von Corona-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von BioNTech und Pfizer bei Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren gegeben. Der zuständige EMA-Ausschuss empfahl eine Erweiterung der Zulassung. Die finale Entscheidung muss noch von der Europäischen Kommission gefällt werden. Bisher gab es noch keinen Corona-Impfstoff, der in der EU auch für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen ist. Kinder ab fünf Jahre sollen von dem BioNTech/Pfizer-Impfstoff nur ein Drittel der Erwachsenen-Dosis erhalten und zwei Dosen im Abstand von drei Wochen. Die EMA betonte, dass das Vakzin nach Studien sicher und effektiv sei. Bisher seien keine schweren Nebenwirkungen festgestellt worden. (Alle TZ)

IV-Mitglieder in den Medien

SBO nach drei Quartalen mit solidem Wachstum 

Für den börsenotierten Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield (SBO) verläuft das Geschäftsjahr 2021 weiterhin erfolgreich: Der Auftragseingang ist in den ersten drei Quartalen auf 237,1 Mio. Euro gestiegen (nach 184 Mio. Euro), das Betriebsergebnis (EBIT) drehte auf 16,1 Mio. Euro ins Plus und unterm Strich stand ein Ergebnis nach Steuern von 8,9 Mio. Euro. „Das wirtschaftliche Umfeld hat sich 2021 klar verbessert“, berichtete SBO-CEO Gerald Grohmann. Damit gehe ein solides operatives Wachstum einher. Die Erholung der Weltwirtschaft setze sich fort, das untermauere die derzeitige positive Dynamik in unserer Branche. „Wir setzen konsequent unsere Wachstumsstrategie um und sind überzeugt, unsere Technologien künftig in unterschiedlichen Sektoren gewinnbringend einsetzen zu können“, so Grohmann. Für das Jahr 2022 rechnet SBO mit einem weiter steigenden Energiebedarf. (Presse S. 26, OÖN S. 10, Volksblatt S. 18, WZ S. 11)

KTM strukturiert MotoGP-Führung neu

An der Spitze des MotoGP-Werksteams von KTM gibt es einen Wechsel im Management. Mike Leitner wird seinen Posten als Teammanager verlassen, gab der oberösterreichische Motorradhersteller bekannt. Leitner, der maßgeblich am Aufbau des KTM-Projektes in der Straßen-WM mitgewirkt hat, wechselt auf einen Beraterposten. Ein Nachfolger ist bis dato noch nicht verlautbart. KTM-Angaben zufolge werde die Hierarchie des Werksteams neu strukturiert. Leitner war ursprünglicher Teil des Projektes, mit dem KTM Ende 2016 wieder voll in die Königsklasse der Motorrad-WM eingestiegen war. In seiner Ära konnten unter anderem fünf GP-Siege eingefahren werden. (Alle TZ)

Rhomberg Bahntechnik: Vorarbeiten für „Stuttgart 21“ abgeschlossen

Ein entscheidender Meilenstein beim Bau der 35 Kilometer Feste Fahrbahn (FF) zwischen Stuttgarter Flughafen, Neckar und damit dem Bahn-Großprojekt Stuttgart 21 ist geschafft. In der Nacht auf Dienstag sind die letzten Langschienen über die Autobahn zu ihrem Einsatzort transportiert worden. „Jetzt können wir unsere Bahnstrecke richtig in Angriff nehmen“, betont Philipp Nachbaur, Geschäftsleiter der Rhomberg Bahntechnik. Ein Jahr, nachdem sich die ARGE-Partner Rhomberg Bahntechnik, Ed. Züblin AG und DB Bahnbau Gruppe (AFIL) den Zuschlag sichern konnten, sind damit die letzten Vorarbeiten für den Bahnstreckenbau abgeschlossen. Jetzt startet der Bau des eigentlichen FF-Systems. Die aufwendigen Vorarbeiten sind nötig, da später die Züge der Deutschen Bahn mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometer über die Strecke fahren werden. Insgesamt ist die Rhomberg Bahntechnik zwischen Stuttgart und Ulm an rund 161 FF-Kilometern mit 95 Weichen, zwei Kreuzungen sowie diversen Ausrüstungsarbeiten beteiligt. Die Investitionssumme liegt bei rund 386 Mio. Euro. (VN D2)

Austria Email-CEO: Könnten Exportnation für energieeffiziente Lösungen werden

Für Martin Hagleitner, CEO von Austria Email, ist die ökosoziale Steuerreform nur ein erster Schritt. „Entscheidend wäre neben der Abschaffung der kalten Progression auch, die Lohnnebenkosten zu senken. Aber es sind zumindest Lenkungsabsichten erkennbar.“ Angesprochen darauf, wo Europa punkto CO2 im globalen Vergleich steht, sagt Hagleitner: „Von den Zielen her sind wir sicher best in class, und in Summe hat Europa schon Fortschritte gemacht, was die CO2-Reduktion betrifft. Was Energie- und Ressourceneffizienz betrifft, gibt es sehr viele gute Unternehmen. Österreich könnte zu einer Exportnation für energieeffiziente Lösungen werden“, ist Hagleitner überzeugt. Um die Klimaziele zu erreichen gehe es laut Austria-Email-CEO nicht nur um einen raschen Umbau zu erneuerbaren Energien, sondern auch um Erhöhung der Energieeffizienz und die Reduktion des Verbrauchs. (Kurier S. 12)

Wienerberger-CEO fordert steuerlichen Vorteil für Sanierungen

Nicht nur Altmieten in sogenannten Friedenszinshäusern erschwerten Sanierungen, fehlende Fachkräfte seien auch ein „Riesenproblem“, sagt Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG. Wohnen werde so gesehen kurzfristig wohl noch teurer. Längerfristig könne Wohnen nicht zuletzt durch eine energetisch effiziente Wohnraumgestaltung leistbar bleiben. Seines Erachtens nach könne man nur mit steuerlichen Entlastungen etwas bewegen. Konkret: „Wer saniert, sollte einen steuerlichen Vorteil haben, einen Bonus oder Ähnliches. Es gibt dafür zahlreiche Beispiele in Europa. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht“, so Scheuch. (Standard S. 17)

RLB-Vorarlberg-Vorstandsvorsitzender: Keine Zinswende in Sicht

Wilfried Hopfner, Vorstandvorsitzender der Raiffeisenlandesbank (RLB) Vorarlberg, sieht weder bei der Inflation noch bei den Zinsen eine Änderung in absehbarer Zeit. Eine Zinswende sei derzeit nicht erkennbar. Eine Alternative zum Sparbuch sei jedenfalls eine Investition in Aktien oder Fonds. „Man muss dabei natürlich das Risiko beachten. Zudem ist eine lange Behaltedauer von Vorteil“, erklärt Hopfner. Die niedrigen Zinsen sind zwar für Kreditnehmer positiv, allerdings stünden dem auch die hohen Immobilienpreise gegenüber. Hopfner: „Ein Grund dafür sind neben der Bodenknappheit eben auch die Zinsen. Denn das zieht Investoren hin zu Betongold.“ (VN D2)

RLB OÖ als „Bank des Jahres“ ausgezeichnet

Bei der jährlichen Preisverleihung der Oskar-Patzelt-Stiftung „Großer Preis des Mittelstandes“ ging der Preis für die „Bank des Jahres“ an die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ). Sie überzeugte mit intensiver Kundenorientierung und -nähe, heißt es. RLB OÖ-Generaldirektor-Stellvertreterin Michaela Keplinger-Mitterlehner zeigt sich erfreut, dass die „Kundinnen und Kunden diese Zusammenarbeit wertschätzen und uns ein weiteres Mal nominiert haben“. Seit 1991 hat die RLB OÖ eine Zweigniederlassung in Süddeutschland. (Kurier S. 11)